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International Neuer Fifa-Sponsor: Ein dicker Fisch namens Wanda

Der Fussball-Weltverband kann jede Unterstützung gebrauchen – auch finanzielle. Die kommt in Zukunft auch von der chinesischen Wanda-Gruppe, wie Fifa-Präsident Gianni Infantino erklärte. Zu Wanda gehört auch der Sportrechte-Vermarkter Infront.

Gianni Infontino lachend mit hoch gestrecktem Daumen.
Legende: Gianni Infantino hat einen neuen Sponsor gefunden. Einen neuen Generalsekretär noch nicht. Keystone

Die Fifa hat im Zuge ihrer finanziellen Krise einen wichtigen Sponsorenvertrag abgeschlossen. Die chinesische Wanda-Gruppe werde neuer Partner, teilte der Weltverband nach der Sitzung des Exekutivkomitees in Zürich mit.
Es ist das erste chinesische Unternehmen in der höchsten Werbekategorie der Fifa.

Die Zusammenarbeit mit dem Konglomerat läuft bis zur WM 2030. Am Donnerstag hatte die Fifa das erste Mal seit 13 Jahren wieder einen Verlust verkündet: Im Geschäftsjahr 2015 fuhr der Weltverband ein Minus von rund 120 Millionen Franken ein, der Ausblick auf den Vierjahreszyklus bis 2018 ist aber weiter positiv.

Infront gehört Wanda

Im vergangenen August kaufte Wanda für 650 Millionen US-Dollar die Marke Ironman und die World Triathlon Corporation. Im Januar stieg der Konzern, dem auch die Kinokette AMC in den USA gehört, für 45 Millionen Euro mit 20 Prozent beim spanischen Champions-League-Viertelfinalisten Atletico Madrid ein. Nur einen Monat später kaufte Wanda für rund eine Milliarde Franken den in Zug beheimateten Marketing-Betrieb und Sportrechte-Vermarkter «Infront Sports & Media». Dessen Präsident ist Philippe Blatter, Neffe von Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter.

Statt der üblichen sechs bis acht exklusiven Partner hatte die Fifa zuletzt nur fünf Premium-Sponsoren unter Vertrag.

Suche nach Generalsekretär läuft

An der Medienkonferenz erklärte Infantino ausserdem, dass in den nächsten Monaten ein neuer Generalsekretär gerfunden werde.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Huber (R.)
    Immer schön schauen dass die Kohle in der Familie bleibt. Die Blatter's von Infrontino Sports & Media.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Chinesische Investoren streuen ihr Geld global. China hat erkannt, dass mit Fussball grosser politischer Einfluss verbunden ist. Außerdem kann man damit wunderbar Kontakte mit allen möglichen Leuten knüpfen.Immer wichtiger werden Werbemöglichkeiten für finanziell lohnende Produkte und Dienstleistungen. Im Fussball erreicht man Normalbürger als auch Superreiche.
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