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International Nicolas Sarkozy will zurück aufs Polit-Parkett

Sarkozy ist wieder da. Frankreichs früherer Präsident Nicolas Sarkozy hat auf Facebook seine Rückkehr in die Politik angekündigt. Er will für das Präsidentenamt seiner Partei UMP kandidieren.

Zweieinhalb Jahre nach seiner Niederlage bei der französischen Präsidentenwahl steigt Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy wieder in die Politik ein. Auf Facebook kündigte der 59-Jährige seine Kandidatur für den Posten des Parteichefs der konservativen UMP an.

Dies gilt als erster Schritt für eine Kandidatur bei der Wahl eines Staatspräsidenten 2017. Sarkozy war von 2007 bis 2012 Staatschef. Nach nur einer Amtszeit verlor er die Abstimmung gegen den Sozialisten François Hollande.

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Sehnsucht nach dem starken Mann
Aus 10 vor 10 vom 19.09.2014.
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Amtszeit Revue passieren lassen

Die bereits früher von ihm geleitete UMP, die derzeit in der Opposition von Affären erschüttert wird, wolle er von Grund auf umkrempeln, kündigte Sarkozy an. Er wolle aus der Partei ein breites Sammelbecken ohne die «traditionellen Spaltungen» machen.

Nach seiner Niederlage am 6. Mai 2012 habe er «den unabdingbaren Abstand nehmen können, um den Ablauf seiner Amtszeit zu analysieren und Lektionen daraus zu ziehen».

Sarkozy war von den unzufriedenen Wählern nach nur einer fünfjährigen Amtszeit abgewählt worden. Er ist neben Valérie Giscard d'Estaing der einzige Staatschef, dem die Wähler eine Wiederwahl verweigerten.

Korruptions-Verfahren läuft

Im Kampf um den Vorsitz der kriselnden UMP wird es bei der Wahl am 29. November mehrere Kandidaten geben. Der Bürgermeister von Bordeaux und frühere Regierungschef Alain Juppé gilt dabei als Hauptkonkurrent.

Der Ex-Präsident hatte seinen Wiedereinstieg in die Politik sorgfältig vorbereitet und inszeniert. Sein Name ist allerdings in zahlreichen politischen Affären in Frankreich genannt worden. Aktuell läuft gegen ihn ein Anklageverfahren wegen des Verdachts auf Korruption.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Knecht , Torny
    Unter Sarkozy ist Frankreich wieder zu einem "vollwertigen" Mitglied der Nato geworden. Und dies hat wohl den Nationalstolz mancher verletzt. Es stellt sich daher die Frage wie sehr er für eine Wahl 2017 Unterstützung erhält.
  • Kommentar von P. Stalder , Luzern
    Oh, ich freue mich jetzt schon auf das öffentliche Theater von KUSCHEL KÜSSCHEN UMARMUNG Intimitäten zwischen den beiden Polit-Komikern Sarkozy und Merkel:-)
  • Kommentar von Thomas Käppeli , Guatemala Ciudad
    Allez, l'histoire est déjà écrite. Bitte nicht noch einmal, s'il vous plaît Monsieur Sarkozy.