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Provokationen aus Pjöngjang Nordkorea misslingt Raketentest

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel bleibt angespannt: Das Regime um Kim Jong Un soll erneut eine Rakete getestet haben.

  • Ein erneuter Raketentest Nordkoreas ist nach US-Angaben gescheitert. Der Flugkörper sei Sekunden nach dem Start explodiert.
  • Der Test war möglicherweise eine Antwort auf das jährliche gemeinsame Militärmanöver Südkoreas und den USA.

Das Verteidigungsministerium in Seoul kündigte eine Prüfung des Vorfalls an. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, die Rakete könnte explodiert sein, bevor sie eine Höhe erreicht habe, ab der sie vom südkoreanischen Radar erfasst worden wäre.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo hatte zuvor berichtet Nordkorea habe möglicherweise mehrere Raketen getestet. Der Raketentest könne jedoch gescheitert sein. Kyodo berief sich auf eine nicht genannte Regierungsquelle in Tokio. Ein Regierungssprecher bestätigte das jedoch nicht.

Nordkorea provoziert

Nordkorea provoziert immer wieder mit Raketentests die Weltgemeinschaft. Im vergangenen Jahr unternahm das kommunistische Land zwei Atomwaffentests und eine Reihe von Raketentests. Pjöngjang verstiess damit gegen mehrere Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.

Vor zwei Wochen feuerte Nordkorea vor seiner Ostküste vier Raketen ins Meer ab. Zuletzt teste Pjöngjang nach Angaben staatlicher Medien zudem einen neuen Raketenantrieb. Seit dem ersten Atomwaffentest Nordkoreas im Jahr 2006 beschloss der Sicherheitsrat bereits sechs Sanktionsrunden gegen das Land.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Sobald Nordkorea seine Trägerraketen mit A-Bomben bestücken kann, ist Nordkorea unangreifbar. Also bleibt nur noch wenig Zeit für den Erst- bzw. Enthauptungsschlag. Eine Bombe auf Pjöngjang, wenn Kim Jong-un gerade vor Ort weilt, wäre wahrscheinlich der Weg der Wahl. Oder die Nordkoreaner erheben sich vorher gegen den Diktator. Irgendwann wird die Herrschaft der Kims ohnehin stürzen, ob von aussen oder innen. Ohne erheblichen Blutzoll wird es aber nicht gehen.
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Woher bezieht Nordkorea die Teil für die Raketen? Dachte der Warenfluss nach Nordkorea sei abgeschottet? Schmuggel? Bei jedem Raketenstart endet das Teufelszeug im Meer. Noch mehr Verschmutz und Gifte in den Meeren.
    1. Antwort von (SRF)
      Wir haben mal etwas darüber geschrieben:
      http://www.srf.ch/news/international/wie-nordkorea-sein-atomprogramm-finanziert
    2. Antwort von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
      Ein Hintertürchen bleibt immer offen, auch für den nordkoreanischen Dickschädel.