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«Historischer Sieg» Nordkorea testet erneut – dieses Mal einen neuen Raketenantrieb

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jon Un an Deck eines U-Boots.
Legende: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un war beim Test eines neuen Raketenantriebs mit dabei. Keystone
  • Nordkorea hat einen neuen Raketenantrieb getestet.
  • Der Test war offenbar erfolgreich – Machthaber Kim sprach danach von einer neuen Ära der Raketenindustrie des Landes.
  • Die Regierung des international isolierten Landes betont immer wieder, dass ihr Raumfahrtprogramm allein wissenschaftlichen Zwecken dient.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jon Un spricht von einem «historischen Sieg», den sein Land errungen habe. Das sagte er im Zusammenhang mit einem neuen Raketenantrieb, den das Land getestet hat, wie mehrere staatliche Medien berichten. Kim sei bei dem Test dabei gewesen, hiess es weiter.

Laut der Nachrichtenagentur KCNA treibt Nordkorea die Entwicklung einer Trägerrakete zur Stationierung von Satelliten im Weltall voran.

Trotz der Bekundungen, dass es sich um wissenschaftliche Tests handelt, können Trägerraketen sowohl zu zivilen als auch zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Experten befürchten, dass Nordkorea Raketen mit Atomsprengkörpern bauen will, die bis auf US-Gebiet reichen.

Seit 2006 mehrere Sanktionen beschlossen

Nordkorea provoziert immer wieder mit Raketentests die Weltgemeinschaft. Im vergangenen Jahr unternahm das kommunistische Land zwei Atomwaffentests und eine Reihe von Raketentests. Pjöngjang verstiess damit gegen mehrere Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.

Vor zwei Wochen feuerte Nordkorea vor seiner Ostküste vier Raketen ins Meer ab. Seit dem ersten Atomwaffentest Nordkoreas im Jahr 2006 beschloss der Sicherheitsrat bereits sechs Sanktionsrunden gegen das Land.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Jacqueline Zwahlen (Jacqueline Zwahlen)
    In diesem Zusammenhang ein Zitat von Hagen Rether, Kabarettist: "Kannst doch keine Raketen testen! Du musst die wochenlang über orientalische Millionenstädte abwerfen, dann kriegst du auch nen festen Sitz im Sicherheitsrat. Vom Testen ist noch keiner in die UNO gekommen." Ist es Nordkorea, das ständig anderen seine Ideologie aufzwingen will? Andere bombardiert? Kim ist eine Katastrophe - für SEIN Volk. Sanktionen des Westens sind es auch. Ohne hätte dies Volk vielleicht die Kraft zum Widerstand.
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    1. Antwort von Dölf Meier (Meier Dölf)
      Jeder Diktator ist eine latente Gefahr für sein Volk und die Nachbarn. Die Geschichte zeigt unzählige Beweise.
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  • Kommentar von S. Petrovic (S.Petrovic)
    Vergleichen wir mal USA und NK. USA hatten über 50 Interventionen und kriege nach dem 2. Weltkrieg, NK nur ein krieg im eigenen Land. USA darf Atomwaffen haben, NK nicht. Was wollen uns mächtige mitteilen?USA gut - NK böse. Was wollen uns noch mitteilen? Das Volk im NK leidet unter Diktator aber nicht wegen Sanktionen. Was offensichtlich ist sad Volk leidet aber Diktator nicht. Sogenannte UN Sanktionen sind eigentlich USA Sanktionen. Der grund - kapitalische USA wollen Kommunismus bekämpfen
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  • Kommentar von Gerry Meier (1000Gerry)
    Es ist einfach schrecklich zu sehen, dass die Welt immer mehr aus den Fugen Gerät und die Staatengemeinschaft bei solchen Programmen nur zu sieht und keine greifbaren Mittel hat. Woher bekommt den Nordkorea das ganze Equipment? Auch von uns?
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    1. Antwort von Jacqueline Zwahlen (Jacqueline Zwahlen)
      Lieber Herr Meier, die Staatengemeinschaft ist derzeit vollauf damit beschäftigt Kriege zu führen, Millionen Menschen in die Flucht zu jagen und in lausige Camps zu sperren, ein Militärmanöver nach dem andern abzuhalten, Machtpositionen zu sichern und Geld zu scheffeln. Wegen Nordkorea gerät die Welt nicht aus den Fugen.
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