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International Nordkorea testet Unterwasser-Rakete

Nordkorea soll nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA eine Rakete von einem U-Boot aus abgefeuert haben. Experten bezweifeln jedoch, dass das kommunistisch regierte Land über die technischen und finanziellen Möglichkeiten für eine derartige Operation verfügt.

Staatschef Kim Jong Un
Legende: Staatschef Kim Jong Un will persönlich gesehen haben, wie das Geschoss aus dem Meer in die Luft gestiegen sei. Reuters

Nordkorea hat nach eigenen Angaben erfolgreich eine Unterwasser-Rakete getestet. Die ballistische Rakete sei von einem U-Boot abgefeuert worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Staatschef Kim Jong Un habe persönlich gesehen, wie das Geschoss «aus dem Meer aufgetaucht und in die Luft gestiegen» sei. Der Test habe gezeigt, dass die «militärischen, wissenschaftlichen
und technischen Voraussetzungen» für den Start einer Rakete von einem U-Boot aus «vollständig erfüllt» worden seien.

Die Vereinten Nationen haben Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, die es dem kommunistisch regierten Land verbieten, ballistische Raketen-Technologie zu entwickeln oder anzuwenden. Experten bezweifeln, dass Nordkorea tatsächlich über die technischen und finanziellen Möglichkeiten verfügt, um ein funktionsfähiges ballistisches Raketensystem für seine U-Boot-Flotte zu bauen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Pankraz Mai, SG
    Staatschef Kim Jong Un will persönlich gesehen haben, wie das Geschoss aus dem Meer in die Luft gestiegen sei. Zum Bild fällt mir nur ein: „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Faust)
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Betrachtet man die Politik Kim genauer und setzt sie in historische Bezüge, ist das alles rational: erfolgreiche Abschreckung gegen einen drohenden Angriff dadurch, dass man nebulöse unterirdische Bombenversuche (alle 3 Jahre) als nuklear deklariert. Billiger geht es nicht. Das Millionenheer der einfachen Soldaten wird bekanntlich nicht bezahlt. Auch hier wieder: Billiger kann man Massenarbeitslosigkeit nicht kaschieren, sicherer kann man Aufstände zorniger junger Männer nicht im Keim ersticken.
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    1. Antwort von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
      2) Dazu noch ein paar Wirtschaftsreformen und Photoshoppropaganda von erfundenen Manövern und schon hat man eine Volksmehrheit auf der Seite eines grauenhaften Regimes, das eigentlich keinen Rückhalt haben dürfte.
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  • Kommentar von Stanic Drago, Delemont
    Leider haben unsere Medien verpasst zu erwähnen Grund wieso Nordkoreanische Presidänt hat heutige Militär Parade in Moskva fern geblieben. Russland hat sich geweigert, Luftabwehr Systemen an Nordkorea zu verkaufen. Aber, dass passt nicht in unsere Bild von Bösen Putin.
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