Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

International NSA foutiert sich um Regeln

Neues Ungemach für den US-Geheimdienst NSA. Nach einem Bericht der Zeitung «Washington Post» hat die Behörde tausendfach die Datenschutzregeln gebrochen und dabei ihre Kompetenzen überschritten.

Baustelle des neue NSA-Zentrums in Bluffdale bei Salt Lake City.
Legende: Neues NSA-Zentrum in Bluffdale bei Salt Lake City. Reuters

Abhören was das Zeug hält, das ist die Devise beim US-Geheimdienst NSA. Dieser Eindruck könnte entstehen, glaubt man den jüngsten Enthüllungen der Onlineausgabe der «Washington Post».

Demnach habe die Behörde seit 2008 jedes Jahr tausendfach Datenschutzregeln gebrochen oder ihre Kompetenzen überschritten. Die Zeitung beruft sich auf eine interne Untersuchung und Material von Edward Snowden.

Laut der internen NSA-Untersuchung vom Mai 2012 gab es in den zwölf vorangegangen Monaten 2776 Vorfälle. Die meisten seien unbeabsichtigt gewesen.

Missgeschicke beim Lauschen

Als versehentliche Abhöraktion sei etwa eingestuft worden, dass eine grosse Zahl von Gesprächen in Washington abgehört worden sei, weil wegen eines Programmierungsfehlers die Telefonvorwahl von Washington (202) mit der von Ägypten (20) verwechselt worden sei.

Die NSA erklärte zu dem Bericht laut «Washington Post», der Geheimdienst versuche, Probleme so früh wie möglich zu erkennen und mässigende Massnahmen wo immer möglich umzusetzen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Eddy Dreier , Burgdorf
    Na, wenn die NSA Ägypten abhören will und dort plötzlich alle in englisch reden und es der NSA nicht auffällt, dann sind es ja absolute Taugenichtse bei der NSA...
  • Kommentar von Eddy Dreier , Burgdorf
    Na, wenn die NSA Ägypten abhören will und dort plötzlich alle in englisch reden und es der NSA nicht auffällt, dann sind es ja absolute Taugenichtse bei der NSA...
  • Kommentar von Jan Gyger , Wilderswil
    Und wo genau liegt der Unterschied ob die NSA Washington oder Ägypten aushorcht?
    1. Antwort von S. Steffen , Abtwil
      Gut, dass Sie fragen. Der Unterschied ist, dass die USA alle und jeden/jede bis auf den letzten Schleerg in der Unterhose ausspionieren dürfen, ausser US-Staatsbürger. Insofern ist der ganze Skandal eigentlich 'nur', dass die US-Bürger fast genauso komplett überwachteren durch die US-Regierung wie der Rest der Welt. Denn dass der Rest der Welt von den USA total-überwacht wird, wusste man schon lange (Echelon, ect.) - Beste Grüsse