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Frankreich wählt Nun heisst es: Macron oder Le Pen?

Legende: Video «Letzter Tag vor der Stichwahl» abspielen. Laufzeit 1:22 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.05.2017.
  • Französische Stimmbürger in den Überseegebieten können ihre Stimme wegen der Zeitverschiebung bereits am Samstag abgeben. Den Anfang machte die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon vor der kanadischen Ostküste mit rund 5000 Wahlberechtigten.
  • Der Grossteil der rund 47 Millionen französischen Wahlberechtigten kann dann am Sonntag abstimmen
  • Der frühere Wirtschaftsminister Emmanuel Macron geht laut Umfragen als klarer Favorit in die Stichwahl gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen.
  • Die Abstimmung gilt wegen Le Pens Anti-EU-Kurs als Richtungsentscheid für den ganzen Kontinent.
  • Das Wahlwochenende wurde von einem gross angelegten Hackerangriff auf Macrons Kampagne überschattet: Kurz vor der Stichwahl gelangten Dokumente seiner Mitarbeiter ins Internet. Die französische Wahlkampf-Kontroll-Kommission warnte, dass ein Teil davon wahrscheinlich gefälscht sei.

Abgeordnete stirbt nach Schwächeanfall bei Rede

Eine französische Abgeordnete ist bei einer Wahlkampfveranstaltung für den Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron zusammengebrochen. Später starb sie im Spital. Corinne Erhel habe während ihrer Rede bei dem Treffen in Plouisy in der Bretagne einen Schwächeanfall erlitten, teilte Parlamentspräsident Claude Bartolone mit. Er zeigte sich tief betroffen vom Tod der 50-Jährigen. Auch Präsident François Hollande bekundete sein Beileid und würdigte die Arbeit der Parlamentarierin. Erhel sass seit 2007 für die Sozialisten in der Nationalversammlung. Im Präsidentschaftswahlkampf unterstützte sie Macron und dessen Bewegung «En Marche!».

7 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Macron ist in erster Linie Banker und der Kandidat der international vernetzten Finanzindustrie. Selbstverständlich braucht er, um diese Interessen vertreten zu können, offene Grenzen und billige Arbeitskräfte, die hin und her geschoben werden können, wie es der Markt eben verlangt. Gut ausgebildete sollen ihre Kinder vom Staat betreuen lassen können, um mehr Leistung zu erbringen. Für die Alten und Kranken wird es unter Macron Kürzungen geben. Das ist sein Programm.
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  • Kommentar von Claus Prochazka (Verfalsdatum1015)
    Die Schweizer sollten froh sein, wenn Le Pen gewinnt, denn dann würde der Daumendruck auf die Schweiz nachlassen. Denn sonst kommt einem die Schweiz wie die Titanik vor. Auf den Eisberg BRD ist sie ja schon aufgefahren.
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    1. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Wie Recht Sie haben. Aber die Le Pen wird wohl nur ein Wunschtraum bleiben. Wir sind ja eh schon von Linken und grünen Staaten umgeben. In DE wird wohl auch der Sozialist der Merkel die Show stehlen.
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    2. Antwort von Markus Berner (Markus Berner)
      Herr Prochazka - die Schweiz ist äusserst stark vom Aussenhandel abhängig - meinen Sie es sei gut für sie Schweiz, wenn sie von Isolationisten umgeben ist? Gerade die Franzosen betrachten die Schweizer stark als Schmarotzer und eine Le Pen wird bestimmt nach dem Motto "Frankreich zuerst - die Schweiz zuletzt" regieren.
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Hat Macron etwa bei Erdogan abgekupfert? Kurz vor der Wahl in die Opferrolle zu steigen,könnte noch ein paar Stimmen generieren.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Hat Er nicht nötig der Fall ist so klar!
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    2. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Der Macron wird ein französischer Obama. Beide haben ein wohlgeöltes Mundwerk, eine Hollywood-Performance und verstehen, respektive verstanden es, das Wahlvolk auf ihre Seite zu gewinnen, mit leeren Versprechen.
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