Zum Inhalt springen

Header

Video
Obama zu den Migrantenkindern (englischer Originalton)
Aus News-Clip vom 26.07.2014.
abspielen. Laufzeit 55 Sekunden.
Inhalt

International Obama droht Migrantenkindern mit Abschiebung

In den letzten Monaten sind Zehntausende Kinder illegal aus Lateinamerika in die USA eingereist. Die Grenzbehörden sind chronisch überlastet. Die US-Regierung gerät immer mehr unter Druck. Nun droht US-Präsident Obama mit einem harten Vorgehen.

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA wird regelrecht bestürmt. In den letzten Monaten haben Zehntausende Kinder ohne ihre Eltern die gefährliche Reise auf sich genommen, in der Hoffnung, Armut und Kriminalität in ihrer Heimat hinter sich zu lassen.

Hoffen auf abschreckende Wirkung

Eine Hoffnung, die nun stark gebremst wird. US-Präsident Barack Obama hat mit der Abschiebung Tausender lateinamerikanischer Migrantenkinder gedroht. Seine Regierung habe zwar Mitleid mit den Kindern, sagte Obama. Nur wenige von ihnen
könnten jedoch damit rechnen, als Flüchtlinge anerkannt zu werden oder aus humanitären Gründen in den USA bleiben zu dürfen.

Diese abschreckenden Worte äusserte Obama nach einem Treffen mit den Präsidenten von Honduras, Guatemala und El Salvador im Weissen Haus. Er rief seine zentralamerikanischen Amtskollegen zudem auf, alles zu tun, um den
Zustrom von Kindermigranten in die USA zu stoppen. Sie müssten rigoroser gegen Schlepper vorgehen, die Kinder für Geld über die US-Grenze schmuggelten.

Eine Gruppe von Migranten an der texanischen Grenze.
Legende: Immer mehr Kinder werden an der Grenze zu den USA aufgegriffen. Keystone

Obama gerät unter Druck

Seit Oktober vergangenen Jahres sind bereits rund 57'000 solcher Kinder aus Mittelamerika via Mexiko in die USA gelangt. Darüber hinaus kamen Tausende Erwachsene mit Kindern. Die Grenzbehörden sind überlastet.

Obama hat 3,7 Milliarden Dollar zusätzlich zur Unterstützung in Aussicht gestellt, um die Krise bewältigen zu können. Doch ob der tief gespalteten Kongress die Gelder vor seiner in Kürze anstehenden Sommerpause freigibt, gilt als zunehmend unwahrscheinlich. Gleichzeitig kommt Obama mit seinem Wahlversprechen, die Einwanderungsgesetze zu reformieren, nicht voran. Das Thema droht somit zu einer Belastung für seine Demokratische Partei bei der Kongresswahl im November zu werden.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

26 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von kari huber , surin
    Was ich ganz genau meine, ist, dass solange als sowohl auf der mexikanischen als auch auf der US-Seite massive Korruption herrscht, die Grenze nie wirklich dicht werden kann. Das heisst: Die Bla-Bla-Politiker tun so, als hätten sie Macht, sind aber in Wirklichkeit einfach nur kleine Fröschchen. Und das tut wohl so weh, dass man sich dann an Kindern auslässt, die man greifen kann. Während die schlüpfrigen, ungreifbaren Schlepper sich ins dreckige Fäustchen lachen.
  • Kommentar von kari huber , surin
    Was für kümmerliche Idioten rächen sich an Kindern dafür, dass es ihnen nicht gleingt, die Schlepper ein für alle Mal aus dem Verkehr zu ziehen?
    1. Antwort von Peter Oppliger , Walenstadt
      Ist es in ihren Augen eine Rache an den Kindern, wenn man diese wieder in ihr Herkunftsland wieder zurückschiebt, wo sie auch eigentlich hingehören?
  • Kommentar von Moriz Stiefel , Zürich
    Sagt der Indianer: Was reden diese Siedler von Migrationsproblemen? Wir beklagen uns seit 500 Jahren über diese weissen Teufel! Wir habens immer gesagt: wir hätten die Schleusen dichtmachen sollen nach den Wikingern! Die Reise ist viel zu gefährlich und diesen Schlepper-Banden um Columbus hätte man den Riegel schieben müssen! Jetzt haben wir den Salat!
    1. Antwort von kari huber , surin
      Schön geschrieben. Chapeau! Aber wann hat Columbus die USA bereist???
    2. Antwort von Moriz Stiefel , Zürich
      @kari huber: ja, da hab ichs mir wohl etwas einfach gemacht hehe bereist hat er Nordamerika nicht soviel ich weiss, aber die Spanier (und Portugiesen) nach ihm gingen immer weiter nördlich an Land bzw. segelten der Küste entlang nach Norden bis Florida. Naja, Mayflower-Schlepper wäre vielleicht besser gewesen ;)