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Pamplona Enge Gassen, schwere Bullen: Fünf Verletzte beim Stier-Rennen

  • Bei der Stierhatz des diesjährigen San-Fermín-Festes in Pamplona im Norden Spaniens sind fünf Läufer verletzt worden.
  • Sie hätten vor allem Prellungen erlitten, schwere Verletzungen durch die spitzen Hörner habe es nicht gegeben, berichtete der TV-Sender RTVE.
  • Die Veranstaltung ist umstritten. Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen.

Das Fest zu Ehren des Stadtheiligen San Fermín hat am Montag begonnen und endet nächsten Dienstag.

Täglich werden am Morgen sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Kampfbullen und auch mehrere zahme Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt gejagt. Die Tiere werden so in die Arena geführt, wo am Nachmittag die Stierkämpfe stattfinden.

Traditionsreich aber umstritten

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Tierschützer protestieren seit Jahren gegen das Stiertreiben, die bereits seit 1591 stattfindet - inzwischen aber auch in Spanien umstritten ist. Sie sprechen unter anderem von «mittelalterlicher Tortur». Trotzdem lockt das Fest weiter Tausende Besucher aus aller Welt an, die vor allem aus Europa, Australien, Asien und den USA kommen.

Bei den Mutproben der vorwiegend jungen Männer über die rund 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende Läufer verletzt. Seit 1924 gab es 16 Todesopfer, das letzte 2009.

SRF4 News, 07.07.2026, 10 Uhr ; 

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