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Papst fordert Frieden für den Nahen Osten
Aus Tagesschau vom 25.12.2015.
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International Papst spricht vom nicht so heiligen «Heiligen Land»

In seiner Weihnachtsbotschaft hat Papst Franziskus zum Frieden im Nahen Osten aufgerufen. Die Botschaft von der Loggia des Petersdoms und der Segen «Urbi et Orbi» sind ein Höhepunkt der christlichen Weihnacht.

In seiner Ansprache vom Petersdom herab befasste sich der Papsts am Weihnachtstag mit der der Lage im Nahen Osten. Gerade dort, wo Jesus als menschgewordener Sohn Gottes zur Welt gekommen sei, gingen Spannungen und Gewalt weiter, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor geschätzt 30'000 bis 40'000 Menschen.

Der Petersplatz war in diesem Jahr wegen der latenten Terrorgefahr besonders gesichert. Millionen verfolgten die Friedensbotschaft des Papstes im Fernsehen oder im Internet.

Der Opfer des Terrors gedacht

«Mögen Israelis und Palästinenser wieder in direkten Dialog miteinander treten und zu einer Übereinkunft gelangen, die den beiden Völkern erlaubt, in Harmonie zusammenzuleben», sagte Franziskus weiter.

Der Papst äusserte zugleich die Hoffnung auf ein baldiges Ende des «Waffendröhnens» in Syrien. Ebenso wichtig sei, dass die Vereinbarung über eine Einheitsregierung in Libyen die Unterstützung aller finde. Er erinnerte zudem an die Opfer der Terroranschläge.

Traditionellen Segen für die Welt erteilt

Die Botschaft von der Loggia des Petersdoms und der Segen «Urbi et Orbi» («Der Stadt und dem Erdkreis») sind ein Höhepunkt der christlichen Weihnacht. Diesen Segen erteilt das katholische Oberhaupt jeweils an Weihnachten und Ostern sowie direkt nach seinem ersten öffentlichen Auftritt als neugewählter Papst.

Am Heiligabend hatte der Papst im Petersdom die moderne Konsumgesellschaft angeprangert.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    Dies ist vielleicht eine katholischer Höhepunkt, aber ganz sicher nicht eine christliche Höhepunkt. Und solange der Vatikan die reformierte Kirche und andere christliche Gemeinde verteufelt, kann das tun vom Rom nicht als christlich betrachtet werden.
    1. Antwort von Otto Murbach  (OttoMurbach)
      Fragt sich, wer hier wen verteufelt?