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Kurt Koch: «Ich glaube, er hat ziemlich viel Tatkraft.»
Aus News-Clip vom 14.03.2013.
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Papstwahl Schweizer Kardinal freut sich über lateinamerikanischen Papst

Franziskus stammt als erster Papst aus Südamerika. Das freut Kardinal Kurt Koch, wie er der «Tagesschau» sagt. Der Schweizer verrät im Interview auch Einzelheiten zum Konklave, dessen Ablauf eigentlich geheim ist.

Er sei sehr glücklich darüber, dass es gelungen sei, die Grenze von Europa zu überschreiten und einen Papst zu wählen, der aus Lateinamerika stamme, sagt der Schweizer Kardinal Kurt Koch. Die Herausforderungen, die auf Papst Franziskus zukommen, seien gross und auf den Kontinenten sehr unterschiedlich.

«Er wird nicht alles lösen können – das wäre eine schlichte Überforderung», so Koch. Deshalb gelte es abzuwarten und zu sehen, welche Prioritäten der neue Papst setze.

Ökumene als Herzensanliegen

Koch traut ihm viel zu: «Ich glaube, er hat ziemlich viel Tatkraft», sagt er. Die Schweizer Katholiken können immerhin darauf hoffen, dass die Bedeutung der Ökumene wieder mehr Gewicht erhält. Er sei sicher, dass der ökumenische Dialog dem neuen Papst ein grosses Herzensanliegen sei, sagt Koch.

Im Interview der «Tagesschau» gibt Kardinal Koch auch einen Einblick auf den Verlauf des Konklaves. Koch gehörte zum Wahlgremium der Kardinäle. Es sei eigentlich eine Verbindung von Gottesdienst und Wahlveranstaltung mit geheimer Abstimmung. Jeder der Kardinäle trete in der Sixtinischen Kapelle mit seiner Stimme vor den Altar, vor das Bild des Jüngsten Gerichts und schwöre dort, den zu wählen, den Gott wünscht. «Das ist natürlich schon etwas, das einem durch Mark und Bein gehen kann».

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Rupprecht Knecht , Hinterkaifeck
    Wie man sich über diesen Papst freuen kann, bleibt mir ein Rätsel.
    In seiner ersten Predigt heute sagte er sinngemäß wörtlich: "Wenn wir uns nicht zu Gott bekennen dann bekennen wir uns zum Teufel"
    Tiefer unter die Gürtellinie kann man wohl in der Diskriminierung aller die nicht an Gott glauben, nicht gehen.
    Benedikt XVI. wäre wohl solches nie über die Lippen gekommen.
    1. Antwort von Rolf Zehnder , Eglisau
      Wer nicht an Gott glaubt fürchtet auch den Teufel nicht.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Dam sympathischen kardinal Koch würde das weisse Käppi und das weisse Gewand sicher auch gut stehen. Meiner Meinung nach wäre ein Papst aus der Schweiz der beste Vertreter der Katholiken aus der ganzen Welt, beherbergt doch unser Land Leute aus allen Erdteilen. Prozentual hat die Schweiz weltweit den grössten Ausländeranteil.
    1. Antwort von A. Planta , Chur
      Bewahre uns Gott davon. Dann ist es entgültig aus mit der Swissness.
  • Kommentar von Alex Bauert , Köniz
    Der neue Papst ist ein Jesuit, der dem argentischen Militär viel zu nahe gekommen ist. Dies wird auf dem fb publiziert von einem schweizer Jesuiten und dann gleich wieder raus genommen. Wurde er gewählt, weil der Skandal bekannt war und er wohl bald wieder zurück treten muss? Langzeitstrategie gegen die Jesuiten? Die Zukunft wird es zeigen. Kein einfacher Start für ihn, das ist sicher!