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International Parlamentswahlen in Haiti: 18 Prozent Stimmbeteiligung

An den ersten Wahlen in Haiti seit 2011 hat sich nach offiziellen Angaben nicht einmal ein Fünftel beteiligt. Zwei Menschen wurden während des Urnengangs getötet.

Frau in Haiti stimmt für die Parlamentswahl ab
Legende: An den Parlamentswahlen Anfang August gaben nur wenige Menschen in Haiti ihre Stimme ab Keystone

Das Vertrauen der Bevölkerung Haitis in die Politik ist tief erschüttert. Seit Jahrzehnten grassiert Korruption, Misswirtschaft und politische Gewalt. Der Karibikstaat leidet ausserdem noch immer an den Folgen des schweren Erdbebens vom Januar 2010. Die Infrastruktur des Landes ist zerstört.

Wegen eines tiefen Zerwürfnisses zwischen Staatschef Martelly und der Opposition hatte es seit 2011 keine Wahlen mehr gegeben. An der ersten Runde der Parlamentswahl vom 9. August betrug die Wahlbeteiligung jetzt nur 18 Prozent. Das sagten Vertreter des provisorischen Wahlrats in Port-au-Prince, ohne Ergebnisse mitzuteilen.

Nach Angaben von zwei Parteien wurden während des Urnengangs zwei Menschen getötet. Ausserdem habe es Plünderungen von Wahlurnen und Drohungen gegen Wahlhelfer gegeben. Die Vertreter des provisorischen Wahlrats kündigten an, die Urheber der Gewalttaten im Zuge der Wahlen würden bestraft.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli , Guatemala Ciudad
    Aufgepasst, dass die Staats/Regierungsverdrossenheit in der CH nicht auch noch soweit gerät. So wie aktuell unsere "Volksvertramper" den Souverän vertreten, sind wir auf gutem Wege dazu. Nichts schlimmeres als Resignation.
    1. Antwort von Hans Koller , Belp
      Zwei gegensätzliche Länder als die Schweiz und Haiti gibt es auf der Welt nicht mehr. Die Probleme in Haiti sind gänzlich anders gelagert und müssen mit anderen Mittel aus der Welt geschaffen werden.