Patient erschiesst Berliner Arzt und richtet sich selbst

In einem Krankenhaus in Berlin hat ein Patient auf einen Arzt geschossen und sich danach selbst gerichtet. Der Arzt erlag später seinen Verletzungen. Die Polizei geht nicht von einem extremistischen Hintergrund aus.

Das Benjamin-Franklin-Spital in Berlin-Steglitz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Benjamin-Franklin-Spital in Berlin-Steglitz. Imago

Im Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Berlin hat nach Polizeiangaben ein Patient auf einen Arzt geschossen. Danach erschoss sich der Täter selbst. Der Arzt erlag kurz nach der Tat seinen schweren Verletzungen, wie die Berliner Polizei auf Twitter mitteilte.

Die Polizei geht nicht von einem extremistischen Hintergrund aus. Es lägen «keine Hinweise auf einen Anschlag vor», sagte eine Polizeisprecherin. Vor Ort sei auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei im Einsatz gewesen, was allerdings «bei Schüssen ganz normal» sei, sagte die Sprecherin. Zum Motiv des Schützen lagen zunächst keine Angaben vor.

Ein Angestellter im Spital berichtete, dass er und seine Kollegen von der Klinikleitung über Schüsse im Bereich der Station Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie informiert worden seien. Die Angestellten wurden von der Klinikleitung aufgefordert, in ihren Räumen zu bleiben und die Türen abzuschliessen.