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Lachender Gurbanguly Berdimuhamedow.
Legende: Das Volk hat gewählt: Staatschef Gurbanguly Berdimuhamedow wird seine dritte Amtszeit antreten. Keystone
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Wahlen in Turkmenistan Präsident erhält 98 Prozent aller Stimmen

  • Der amtierende turkmenische Staatschef Gurbanguly Berdimuhamedow erhielt 97,69 Prozent der Stimmen im Volk. Das teilte die Wahlkommission mit.
  • Der 59-jährige Präsident wird damit seine dritte Amtszeit antreten.
  • Die rund 3,2 Millionen Wahlberechtigten der Ex-Sowjetrepublik konnten unter neun Kandidaten entscheiden. Den Konkurrenten waren jedoch keinerlei Chancen eingeräumt worden.

Gurbanguly Berdimuhamedow ist seit 2006 Staatschef von Turkmenistan. Im vergangenem Jahr wurde mit einer Verfassungsreform unter anderem das Höchstalter des Präsidenten von 70 Jahren aufgehoben. Zudem wurde die Amtszeit von fünf auf sieben Jahre verlängert. Die Turkmenen sind darauf eingestellt, dass der 59-Jährige lebenslang im Amt bleiben will.

Der Präsident des Landes ist zugleich Regierungs- und Armeechef und kontrolliert Medien und Zivilgesellschaft. Menschenrechtler werfen dem Präsidenten Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung Oppositioneller vor. Die ehemalige Sowjetrepublik, die grosse Erdöl- und Erdgasvorkommen hat, zählt zu den isoliertesten Staaten der Welt.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Wahlresultate wie damals in der Sowjetunion.....
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Turkmenistan, auch eine sogenannte "Bananenrepuplik".
  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Irgendwie ein zweiter Breschnew... und wer das SP-Parteiprogramm anschaut, der sieht, wohin die Schweiz dank SP einmal gelangen wird.
    1. Antwort von Charles Morgenthaler  (ChM)
      Da haben Sie wohl das Parteiprogramm der SP mit jenem der ehemaligen KP der Sowjetunion verwechselt. Ihre Aussage ist blanker Unsinn, nichts weiter als böswillige Hetze.
    2. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Morgenthaler: Die KPdSU u.a. unter Breschnew wollte den Kapitalismus abschaffen und hat einen Scherbenhaufen geschaffen, dessen Folge Leute wie Berdimuhamedow etc. sind. Die SP Schweiz will den Kapitalismus immer noch abschaffen, um wie Breschnew einen Scherbenhaufen zu schaffen, dessen Folge Leute wie Berdimuhamedow sind. Ist nicht böswillig, sondern echt böse, aber leider wahr.
    3. Antwort von Charles Morgenthaler  (ChM)
      Die CH-SP bekennt sich seit jeher zum politischen System welches in der Schweiz gilt. Sie bemüht sich, dafür zu sorgen, dass die Reichen nicht immer noch reicher und die weniger Reichen nicht noch ärmer werden. Dieses Vorhaben wird ihnen von gewissen Bürgerlichen eben schwer gemacht. Dass sie damit den Kapitalismus abschaffen wollen ist eine reine Unterstellung.
    4. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Der "reale Sozialismus" in der Sowjet Union war eine Art Staatskapitalismus und somit ist die heutige Oligarchie unter Putin gar nicht so weit von damals entfernt . Die unteren Bevölkerungsschichten leben gelinde gesagt nach wie vor nicht so gut.