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International Pussy Riot zurück im Straflager – jetzt aber freiwillig

Auch nach ihrer Lagerhaft geben sich die Frauen der kremlkritischen Band Pussy Riot kämpferisch. Nach einem Besuch im Straflager Nischni Nowgorod kritisieren sie die Haftbedingungen.

Die beide Frauen von Pussy Riot bei einer Medienkonferenz.
Legende: Der Kampf von Pussy Riot für die Menschenrechte geht weiter. Reuters

Dank einer landesweiten Amnestie befinden sich Maria Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa von der Punkband Pussy Riot wieder auf freiem Fuss. Schon bei ihrer Freilassung am 23. Dezember hatten sie angekündigt, sich weiterhin für die Menschenrechte in Russland zu engagieren.

Ihr erster Besuch führte sie ins Straflager in Nischni Nowgorod (nordöstlich von Moskau). Die beiden Frauen unterstützten die Insassinnen mit Nahrungsmitteln und Justizhilfe. Es gebe Hinweise, dass die Frauen zu Unrecht bestraft seien, sagte Maria Aljochina nach dem Besuch.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von René Bucher, Basel
    Eben dieser Satz: "Aber unterm Strich sind sie einfach viel zu naiv ". Erneut Stigmatisierung pur. Die genannten Beispiele sind sicher schlecht aber würde da jeder PunkIn mitmachen?? Die unertstellten Motive in den Bsp.-Aufzählungen,erachte ich als eine Interpretation Ihrerseits. Toleranz gegnüber Andersdenkenden und Lebenden. Pussy Riot's Mut und Engagement für Menschenrechte ist vorallem in Russland sehr begrüssenswert. Es kommt doch nicht auf das Äussere an sondern immer noch auf den Inhalt!
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Punks als "angesehene Menschenrechtler" - da macht sich die westliche Medienlandschaft selbst lächerlich.
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    1. Antwort von David Rothen, Bern
      Warum nicht? Ich habe einmal erlebt, wie eine Frau am Bahnhof brutal zusammengeschlagen wurde. Sie lag mit blutüberströmten Gesicht am Boden und schrie wie am Spiess. Etwa 30 gutbürgerliche Leute, 2 Polizisten und ein Securitas schauten zu. Ein paar junge Männer haben dann den Prügler weggezerrt und die Frau versorgt - es waren Punks.
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    2. Antwort von R.Bucher, Basel
      Herr Dreier Sie stigmatisieren die Punks indem sie alle in den gleichen Topf werfen und ihnen pauschal ein negativ-Etikett anhängen, So einfach kann es doch nicht sein. Es gibt in jeder - jeder - Menschengruppe solche und solche Personen. Ich persönlich empfinde die Punks als angenehme Gruppierung die für manche Leute optisch aus der Reihe tanzen, aber sehr sozial und hilfsbereit. Vielleicht kommt es auf die eigene Haltung an wie man Ihnen begegnet.
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    3. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Ich habe in der Jugend natürlich auch mit Punks abgehangen - da ist keine grundlegend schlechte Einstellung gegenüber Punks. Die edlen Motive, die sie manchmal anstreben, sind ja auch lobenswert. Aber unterm Strich sind sie einfach viel zu naiv und das zeigen auch die Mittel. Ein Plakat aufhängen und Herr Waffenhändler geht nach Hause? Ein Stein auf ein Polizist werfen und von da an ist der Polizist ein besserer? Eine brennende Barrikade errichten und die Welt ein schöneren Platz? Ich zweifle!
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