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Porträts von Poroschenko und Putin
Legende: Mitten in der schweren Ukraine-Krise nehmen Poroschenko und Putin gemeinsam an einem Gipfel teil. Keystone/Archivbilder
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International Putin und Poroschenko treffen aufeinander

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Amtskollege Petro Poroschenko treffen sich nächsten Dienstag in Weissrussland. Die Staatschefs nehmen an einem Gipfel der Zollunion teil. Es soll allerdings auch zu bilateralen Gesprächen kommen.

Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Konflikts haben sich Russland, die EU und die Ukraine auf ein Treffen in Weissrussland verständigt. Dieses solle am 26. August in der weissrussischen Hauptstadt Minsk stattfinden, teilte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit. Das Treffen betrifft die von Putin initiierte Eurasische Zollunion.

Der russische Präsident Wladimir Putin werde anwesend sein, bestätigte ein Sprecher in Moskau. Zudem sollen auch die Führungen Weissrusslands und Kasachstans vertreten sein. Die EU will die Aussenbeauftragte Catherine Ashton, Handelskommissar Karel de Gucht und Energiekommissar Günther Oettinger schicken.

Separates Treffen geplant?

Diskutiert werden soll das Assoziationsabkommen zwischen der Ukraine und der EU sowie das Thema Energiesicherheit. Zudem werde es eine Reihe von bilateralen Gesprächen geben, sagte ein Sprecher von Putin.

Unklar ist, ob es auch ein separates Treffen von Putin und Poroschenko geben wird. Ein solches Treffen der Staatschefs könnte Bewegung für eine Lösung des blutigen Konflikts in der Ostukraine bringen.

Es wäre das erste Treffen der beiden Präsidenten seit Anfang Juni. Damals hatten sich Putin und Poroschenko in der Normandie am Rande der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten getroffen. Seither hatten sich die Beziehungen der beiden Länder noch weiter verschlechtert.

Eurasische Zollunion

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Zu der Eurasischen Zollunion gehören neben Russland auch Weissrussland und Kasachstan. Putin hatte immer auch die Ukraine für eine Mitgliedschaft umworben. Das Land hatte aber ein Assoziierungsabkommen mit der EU geschlossen.

Merkel besucht Kiew

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Poroschenko hat sich für eine Fortsetzung der Verhandlungen mit Moskau ausgesprochen. Mit Angela Merkel diskutierte man auch über eine stärkere Beteiligung der EU. Die Bundeskanzlerin wird am Samstag nach Kiew reisen.

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Hofer , Birsfelden
    @Bernoulli in der Vergangenheit(!!) war die USA, sprich Bush, wirklich so. Heute ist es nun "Der Herr Putin" der in die Fuss-Stapfen von eben diesem Bush tritt. Er will doch auch in die Geschicht eingehen.
  • Kommentar von Marc Hofer , Birsfelden
    Tja Herr/Frau N.Belg das ist Ihre Sichtweise die ich so respektiere. Übrigens würde dies effektiv bestraft, sässe "Der Herr Putin" schon lange hinter Gitter (Smile), die Ukraine hätte endlich Ruhe und die Welt wäre wieder ein Stückchen friedlicher.
    1. Antwort von N.Belg , Luzern
      Wenn es so einfach wäre, wie sie denken...
    2. Antwort von H. Bernoulli , Zürich
      Ein stückchen friedlicher, bis die USA ihr nächstes Opfer im Visier haben...(denken Sie an all die Kriege, welche von dieser Seite ausgelöst oder zumindest befeuert wurden...).
  • Kommentar von N.Belg , Luzern
    M.Hofer In ihren "Meinungsfreien" Land bestraft man nicht für die Lügen Verbreitung? Sonnst wären sie als erste Kandidat.