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Terror-Warnung vor Feiertagen Rom, Paris und Washington rüsten gegen Anschläge

Legende: Video Erhöhte Aufmerksamkeit in der Schweiz abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Aus Tagesschau vom 22.12.2016.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bundespolizei FBI und US-Heimatschutzministerium warnen vor möglichen Angriffen der IS-Terrormiliz auf Kirchen und Feiertagsveranstaltungen.
  • Nach dem Attentat von Berlin mit einem Lastwagen hat die Stadt Rom für die bevorstehenden Feiertage ein Verbot für alle LKW im Stadtzentrum ausgesprochen.
  • Nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt verstärkt Frankreich Kontrollen der Strassen- und Schienenverbindungen an den Grenzen zu Deutschland, Luxemburg und der Schweiz.

Vor möglichen Angriffen von Sympathisanten der IS-Terrormiliz auf Kirchen und Feiertagsveranstaltungen haben das FBI und das US-Heimatschutzministerium gewarnt. Konkreter Anlass dafür sei die Veröffentlichung einer Liste von Kirchen in den USA auf IS-freundlichen Webseiten, berichtet der Sender CNN. Demnach ist die Warnung in einem Bulletin an Polizeistellen und private Sicherheitsfirmen enthalten. Es gebe aber keine Hinweise auf spezifische Bedrohungen, werden US-Beamte zitiert.

Lastwagen-Verbot in Rom

Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi hat nach dem Attentat von Berlin mit einem Lastwagen für Italiens Hauptstadt ein Fahrverbot für LKW erlassen. Die Massnahmen gelten vom 24. bis 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 6. Januar. Ausgenommen seien Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen, die wichtige Güter wie Lebensmittel und Medizin sowie Post beförderten, so Raggi weiter. Die Entscheidung sei auf Grundlage von Empfehlungen der Polizei getroffen worden. Am Donnerstag hatte Raggi aus Sicherheitsgründen bereits ein Verbot von Feuerwerkskörpern erlassen.

Frankreichs Regierung verstärkte unterdessen Kontrollen der Strassen- und Schienenverbindungen an den Grenzen zu Deutschland, Luxemburg und der Schweiz. «Unsere gesamten Sicherheitskräfte sind voll mobilisiert im Kampf gegen den Terrorismus», erklärte der französische Innenminister Bruno Le Roux in Paris. Man habe im zu Ende gehenden Jahr 17 potenzielle Terroranschläge vereitelt.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Die Sache da rund um diesen Amir ist so peinlich, dass es sich eigentlich gar nicht mehr lohnt auf diese "perfide Gutmenschen-Taktik" näher einzugehen. Die Behörden haben diesen leidlich sogar vorbestraften Gefährder erkannt, und nicht wie angeordnet ausgewiesen, sondern sogar auch noch laufen lassen. - Jetzt da die statistischen Vergleiche zu ziehen grenzt schon an Opfer-Verachtung und wirkt auf Hinterbliebene auch nur noch zynisch. Genau so zynisch wirken diese "Beileidsbekundungen" !!!
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Ich sprach heute mit einem italienischen Bioladenbesitzer. Er sagte mir, die Tötung des Attentäters durch die italienische Polizei könnte gravierende Reaktionen seitens der IS Schergen auslösen. Nicht über die Feiertage, die Banden wissen genau, dass jetzt totale Überwachung herrscht. Aber irgendwann, wenn die Normalität wieder zurückgekehrt ist, könnten sie hinterrücks zuschlagen. Mamma mia. Tja, wir müssen mit dem Terror leben. Geniessen wir deshalb friedliche Festtage, solange noch möglich.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Der nächste Anschlag kommt bestimmt. Und vielleicht sogar sehr bald. Jedenfalls sind diese Gefährder offensichtlich oftmals sogar auf dem Radar der Behörden und da wird es eben dann auch "peinlich". Da muss man heute eben von einem Versagen der politischen Führung ausgehen. Da müsste gerade im diesem Falle (Amir) nun eigentlich einige den Hut nehmen inkl. Merkel !!!
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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Zu hoffen ist, dass über die Feiertage alles ruhig bleibt. Ich wünsche allen Menschen dieser Welt ein frohes und besinnliches Weihnachtfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. In Gedanken auch bei den Menschen in Syrien.
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