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International Rom will die Google-Steuer

Sie generieren Milliarden in Italien – zahlen ihre Steuern aber optimiert in Luxemburg oder Irland. Die Rede ist von Apple, Yahoo, Google und Co. Rom will dem jetzt einen Riegel vorschieben.

Das klamme Italien will Internet-Multis wie Google, Amazon und Yahoo stärker zur Kasse bitten. Dies sieht ein jetzt präsentiertes Steuervorhaben der Mitte-Links-Partei PD vor. Sie stellt den grössten Block in der Koalitionsregierung.

Demnach sollen Firmen künftig nur noch über eine im Land steuerlich angemeldete Agentur im Netz werben und verkaufen dürfen. Die sogenannte «Google-Steuer» soll mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr in die Staatskasse spülen.

EU will Steuergesetze der Länder prüfen

Zuletzt hatten Strategien von US-Konzernen wie Apple, Starbucks und Google zur Reduzierung der Steuerlast in Europa für Empörung gesorgt. Trotz Umsätzen in Milliardenhöhe zahlen die Firmen dank ausgefeilter Buchführung oft nur sehr niedrige Steuern. Dazu nutzen sie auch besondere Regeln etwa in den Niederlanden, Irland und Luxemburg.

Die EU hatte daraufhin im September angekündigt, sich die Steuergesetze dort und eventuell auch in anderen Ländern genauer anzusehen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von E. Meier, Luzern
    Tja, so verändern sich die Zeiten: Früher war Italien im Business Weltmeister von Improvisationen und Innovationen. Nun haben nach den Franzosen auch die Italiener u. deutsche SPD der Innovation kapituliert, indem sie alle Kräfte und Energie nur noch in der Phantasie von irgendwelchen neun Steuererhebungen "rsusdüfteln"....-->zur Freude der Konkurrenzstaaten!
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    1. Antwort von A. Vespucci, z
      Ich denke es hat nichts mit Innovation zu tun wenn ausländische Unternehmen welche in Italien wirtschaften eine gerechte Steuer abgeben müssen und nicht mit faulen Bewertungen und stillen Reserven versuchen so wenig wie möglich zu bezahlen.
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