Zum Inhalt springen
Inhalt

International Russische Soldaten ziehen sich zurück

Zeichen der Entspannung? Die russischen Soldaten sind nach Manövern in der Grenzregion zur Ukraine wieder in ihre Kasernen zurückgekehrt. Ein Einmarsch in die Ukraine stehe derzeit nicht zur Debatte, hiess es aus Moskau.

Legende: Video Russland beendet Grenzmanöver abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 29.04.2014.

Die an Manövern an der ukrainischen Grenze beteiligten russischen Truppen sind nach Darstellung von Verteidigungsminister Sergej Schoigu an ihre Standorte zurückgekehrt. Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax sagte er dies während eines Telefonats mit seinem US-Kollegen Chuck Hagel.

Grund für den Rückzug der Truppen sei die Beteuerung aus Kiew, die ukrainische Armee «nicht gegen unbewaffnete Zivilisten» im Osten des Landes einzusetzen.

Situation bleibt gefährlich

Die US-Regierung bestätigte die Angaben aus Moskau. Schoigu habe Hagel in dem Telefonat versichert, dass russische Truppen nicht in die Ukraine eindringen würden. Hagel seinerseits habe betont, dass die Situation «gefährlich» bleibe, hiess es aus Washington. Er habe auf einen «verantwortungsvollen Weg nach vorn» gedrängt. Die Ukraine habe das Recht, innerhalb seiner Landesgrenzen Recht und Ordnung herzustellen, sagte Hagel.

Zudem bat er seinen russischen Amtskollegen um Unterstützung bei der Freilassung des im ostukrainischen Slawjansk festgehaltenen OSZE-Teams. Beide Minister erkannten die Notwendigkeit für «fortlaufende Gespräche» in der Krise um das osteuropäische Land.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Kaiser, Rebstein
    Die ach so Scheinweltmacht der USA will doch bewusst Stunk in dieser Region , denn sie hat die Absicht mit allen Mitteln ( auch unerlaubten )Weltmacht zu bleiben , USA hat mehr Stützpunkte für Kriegsführung wie jedes andere Land , somit wäre die Ukraine dann ein sehr naher für die Herren im Pentagon. Putin weiss schon lange, dass die Mr.Pentagon gerne Feuer legen wollen, seine kluge Antwort , er zieht seine Truppen zurück - USA verhängt Sanktionen -lächerlicher Grössenwahn .
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Anstatt sich zu bekämpfen, sollten aufgrund der grossen Anzahl vom Konflikten, die es besonders um Russland herum gibt, im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen NATO und Russland gemeinsame Kampfeinsätze durchgeführt werden. In Syrien, Afghanistan, aber auch im Irak oder gegen Extremisten im Kaukasus sollten die Interessen die Gemeinsamen sein. Frieden schaffen und den Menschen eine stabile Regierung, Menschenrechte wie Religionsfreiheit und Demokratie bringen sollte die gemeinsame Linie sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    @H. Meyer: Und ich habe Mühe damit, wenn direkt demokratische Schweizer andere Meinungen, welche nicht die ihrigen sind immer verurteilen. Leben wir nicht alle unter einer Art Diktatur? Solange es Menschen gibt, deren höchstes Ziel ist Macht über andere Menschen zu haben sind dann wohl alle Politiker, egal in welchem Land irgendwie Diktatoren. Und viele Arbeitgeber, Eltern, Behörden, Ämter usw. übrigens auch!:-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen