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International Sanders: «Werde für Clinton stimmen»

Der demokratische Anwärter auf das US-Präsidentschaftsamt nimmt sich offenbar selbst aus dem Rennen. Er will, wie er gegenüber einem US-Fernsehsender sagt, für seine parteiinterne Rivalin Hillary Clinton stimmen.

Tweet MSNBC

Im Rennen um die US-Präsidentschaft erhält die demokratische Bewerberin Hillary Clinton nun auch die Unterstützung ihres parteiinternen Rivalen Bernie Sanders.

Vom Sender MSNBC gefragt, ob er für Clinton stimmen wolle, antwortete Sanders: «Ja. Tatsächlich werde ich alles Mögliche tun, um Donald Trump zu verhindern.» De facto nimmt sich Sanders damit selbst aus dem Rennen.

Viel Zustimmung bei Jungen erhalten

Es war das erste Mal, dass sich der Senator von Vermont entsprechend äusserte. Bisher hatte er sich nicht zu einer Unterstützung der Ex-Aussenministerin durchringen können.

Sanders hatte Clinton in den Vorwahlen einen zähen Kampf geliefert und für seine linken Positionen viel Zustimmung erhalten. Nicht nur hatte er viel mehr Bundesstaaten gewonnen als erwartet. Mit seiner «politischen Revolution» genannten Bewegung hatte er vor allem bei jungen Leuten Begeisterung entfacht.

Karge Stellungnahme

Dementsprechend knapp und karg viel Sanders' Ankündigung aus, Clinton zu unterstützen. Viele seiner Anhänger haben Schwierigkeiten, sich hinter die ehemalige Aussenministerin zu scharen, in der sie – wie er – eine Vertreterin des Establishments und des Status Quo sehen.

Die Demokraten müssen aber um grösstmögliche Einigkeit bemüht sein, wenn sie am 8. November gegen den Republikaner Donald Trump bestehen wollen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Der nächste Schritt wird wohl sein, Clinton mit Sanders als Vize zu positionieren. Sanders hat dazu Hand geboten; man kann gespannt sein, wie lange die Antwort von Clinton auf sich warten lässt.
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  • Kommentar von Michelle Frick (michelle16)
    Auf einmal? Hat er mitbekommen, dass clinton männerfreiheiten so belässt wie sie jetzt sind und opfer zu tätern werden und täter zu opfer?
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Sanders tut Clinton gut, in dem er sie auf Dinge stösst, die ihr entgehen oder ihr nicht wichtig sind. Als Berufspolitiker hat sie in den letzten Jahren zunehmend den Kontakt zu Bevölkerung verloren. Sie stimmte vielfach für Dinge, die ihr politisch nützten und verschwendete dabei wenig Gedanken an die Bevölkerung an der Basis. Als guter Präsident muss man durchaus einstecken können und wollen, um den Menschen zu dienen. Es gab in letzter Zeit wenige Präsidenten mit solchen Qualitäten.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Herr Szabo ,Clinton muss nicht auf Dinge gestossen werden die ihr entgehen. Sie handelt bewusst und berechnend. Wer den Kontakt zur Bevölkerung verliert, hat damit keine Entschuldigung verdient. Und Ihr letzter Satz, glauben Sie Frau Clinton hat diese Qualitäten und wird dieser gute Präsident sein? ?
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