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International Sanktionen von EU und USA gegen russische Unternehmen

Washington und Brüssel erhöhen wegen der Ukraine-Krise den Druck auf Russland. Die US-Regierung hat neue Sanktionen gegen Moskau verhängt, die sich erstmals gegen grosse russische Unternehmen richten. Auch die EU hat sich im Grundsatz auf entsprechende Massnahmen geeinigt.

Die EU und die USA verschärfen im Zusammenhang mit der Krise in der Ostukraine ihre Gangart gegenüber Russland. Waren bisher Einreiseverbote und Kontensperrungen gegen Offizielle verhängt worden, plant die EU nun Sanktionen gegen russische Unternehmen. Washington hat solche Sanktionen bereits in Kraft gesetzt.

Laut einem Beschluss des EU-Gipfels in Brüssel soll bis Ende Juli eine Liste der betroffenen Unternehmen erstellt werden. Damit soll verhindert werden, dass pro-russische Milizen Geld aus Russland erhalten.

Zuvor hatten bereits die USA ihre Strafmassnahmen gegen Moskau verschärft. US-Firmen dürfen mit einer Reihe von Grossbanken sowie Unternehmen aus der Rüstungs- und Energiebranche keine Geschäftsbeziehungen mehr unterhalten, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Betroffen sind unter anderem die die Gazprom-Bank und der Energiekonzern Rosneft.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Die EU und Frau Merkel möchten scheinbar unbedingt die Enddarmbewohner der USA bleiben. Schade.
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  • Kommentar von Christian Geosits, Romanshorn
    Wer nicht das macht, was die EU will, wird sanktioniert. Machtpolitik pur. Die Schweiz kooperiert (Bankgeheimnis , AIA, FACTA, 2. Tunnel am Gotthard, Südanflug Zürich, Holding-Steuerrecht, direkte Geldzahlungen an die EU etc.). Die EU interessiert sich nicht für andere Interessen und respektiert Souveränitäten nicht.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Um die totale Lächerlichkeit der Embargowindungen der EU zu verstehen, muss man sich nur die beabsichtigten Auslieferungen zweier französischer Hubschrauber / Panzertruppenträger an Russland vor Augen halten. Das zweite dieser modernen Trägerschiffe, das noch ausgeliefert werden wird, wird dazu den Namen "Sewastopol" führen. Von den Franzosen eigenhändig auf den mächtigen Bug gepinselt. Vielleicht nimmt Putin das Schiff am Stapel selbst ab. Soviel zur "EU-Embargopolitik!"
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