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TV-Duell vor den Wahlen Schlagabtausch zwischen Rutte und Wilders

Legende: Video Kopf-an-Kopf-Renne in Niederlanden abspielen. Laufzeit 2:04 Minuten.
Aus Tagesschau vom 14.03.2017.
  • Zwei Tage vor den Wahlen in den Niederlanden haben Mark Rutte und Geert Wilders in einer TV-Debatte um die vielen unentschlossenen Wähler gekämpft.
  • Hauptthema des Duells war ein möglicher Austritt der Niederlande aus der Europäischen Union.
  • Der Rechtspopulist Wilders sagte, dass er sich bei einem Wahlsieg für einen «Nexit» stark machen werde. «Dann werden wir wieder Boss im eigenen Haus sein», so Wilders.
  • Ministerpräsident Rutte sagte dagegen, dass ein Austritt aus der EU unverantwortlich sei und das Land ins Chaos stürzen würde. Den Austritt von Grossbritannien nannte er als negatives Beispiel.

Das TV-Duell war aber die erste direkte Konfrontation der beiden Politiker vor der Parlamentswahl am Mittwoch. Wilders hatte zuvor mehrere TV-Debatten abgesagt.

Die Umfragen sehen Ruttes rechtsliberale Partei VVD bei rund 16 Prozent. Die Partei für die Freiheit von Wilders liegt mit rund 13 Prozent auf Platz zwei.

Mehr als die Hälfte der Wähler sollen noch nicht entschieden haben, wem sie ihre Stimme geben sollen.

Legende: Video Erdogan und Rutte beflügeln sich gegenseitig abspielen. Laufzeit 2:45 Minuten.
Aus 10vor10 vom 13.03.2017.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Räumelt (MRäumelt)
    Es gibt auch genügend Niederländer mit Migrationshintergrund, die Geert Wilders wählen wollen – weil sie ein Problem mit anderen Migranten haben. Ebenso wie in Deutschland die ausländischen/schwarzafrikanischen AfD Wähler.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wäre ich Holländer und müsste all die Probleme und Ungereimtheiten in den Niederlanden täglich miterleben, wüsste ich längst, welche Partei ich wählen muss! Die tatsächlich noch "echten Holländer" wissen es auch! Die ideologisch, festgefahrenen Medien (nicht nur in den Niederlanden!), werden nach den Wahlen "nach Luft ringen" müssen!
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    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Es wählen aber nicht nur die Holländer, sondern alle Niederländer.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Mark Rutte (VVD) wird so weit rechts stimmen suchen, wie es geht. Damit wendet er ziemlich die gleiche Strategie wie die CSU/CDU in DE an, die damit hoffen, einige AfD- und NPD-Wähler zurückzugewinnen. Rutte wildert sozusagen bei Wilders (PVV). Nachdem Rutte sich gegen Erdogan ins Zeug gelegt hat, wird ihm dies auch gelingen. Erdogan hat ihm durch sein rüdes Verhalten wahltechnisch einen "Gefallen" erwiesen. Die NL wird einen Rechtsrutsch erleben. Denke jedoch in moderater Form.
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