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International «Schwarze Witwe» verübt Terroranschlag in Wolgograd

In der russischen Stadt Wolgograd ist ein Selbstmordanschlag auf einen Bus verübt worden. Mindestens sechs Menschen starben, über 20 wurden verletzt. Hinter dem Attentat soll eine «Schwarze Witwe» stecken.

Ein Bus mit geborstenen Scheiben und offenen Türen steht am Strassenrand.
Legende: In dem Bus sassen laut Behördenangaben etwa 40 Passagiere. Keystone

Im russischen Wolgograd ist ein Bus explodiert und hat sechs Menschen in den Tod gerissen. 20 wurden verletzt, zehn davon schwer.

Ersten Angaben zufolge soll es sich um einen Selbstmordanschlag einer «Schwarzen Witwe» handeln – einer Frau eines verstorbenen islamistischen Terroristen. Die Täterin sei anhand von Dokumenten identifiziert worden.

Im Bus explodierte Medien zufolge eine Handgranate. Eine weitere Granate sei nicht gezündet und später entsichert worden, berichtete die Zeitung «Komsomolskaja Prawda».

Anschläge gegen Winterspiele in Sotchi

Der Terroristenchef des russischen Konfliktgebiets Nordkaukasus hatte unlängst mit neuen Anschlägen gedroht. Ziel sei es, die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi zu verhindern. Russische Sicherheitskräfte bemühen sich mit Blick auf die Spiele, die Gewalt im Nordkaukasus einzudämmen.

Wolgograd liegt 900 Kilometer südöstlich von Moskau und wenige hundert Kilometer nördlich vom Nordkaukasus und dem Austragungsort der Spiele. Die Stadt galt bisher nicht als Ziel für Anschläge.

Russische Islamisten nutzen Anschläge seit Jahren, um ein von Moskau unabhängiges Kaukasusemirat durchzusetzen. Dabei hatten sich in der Vergangenheit auch immer wieder «Schwarze Witwen» in die Luft gesprengt.

Islamisten hatten sich auch zu einem Selbstmordanschlag bekannt, bei dem im Januar 2011 an einem der Moskauer Flughäfen 37 Menschen getötet wurden. Auch zwei zeitgleich Anschläge auf die Moskauer Metro im Jahr 2010 mit 40 Toten gehen vermutlich auf das Konto von Separatisten.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen , Bern
    Es ist erst Montag, aber die 'Religion des Friedens' ist bereits wieder in Hochform: 38 Tote in Bagdad; 4 Tote in Kairo; 6 Tote in Wolgograd. Moll, moll!
    1. Antwort von Albert Planta , Chur
      Ihr Kommentar ist zynisch, in Stalingrad hat es schon mehr Gefallene gegeben. Im Namen des Faschismus.
    2. Antwort von Björn Christen , Bern
      @Planta - Wenn sie schon Opfer aufrechnen wollen - der blutige islamische Imperialismus hat in den letzten bald 1400 Jahren 270 MILLIONEN Todesopfer gefordert, inkl. 80 Mio. Hindus, die sich gegen die Islamisierung des Indischen Subkontinent zur Wehr setzten. Ausserdem ist Ihr Vergleich mit Stalingrad komplett sinnfrei, weil es sich dabei nicht um einen Religionskonflikt handelte.
    3. Antwort von Albert Planta , Chur
      Ihre Zahlen sind masslos übertrieben und entbehren jeglicher Realität und mein Kommentar ist nicht sinnfrei weil es für die Opfer nicht massgebend ist, für was für einen Unsinn sie sterben.
    4. Antwort von kari huber , surin
      Lieber Planta, Sie sind wirklich neben den Schuhen, wenn Sie Terroropfer mit Kriegsopfern vergleichen. Oder glauben, eine mit Zahlen belegte These durch versuchtes Relativieren - nicht Widerlegen - eines Teilbereichs ungültig zu machen. Aber streiten dürfen Sie natürlich.
    5. Antwort von Albert Planta , Chur
      versuchtes Relativieren? Hier wird behauptet, die Moslems hätten 80 Mio. Inder ermordet. Die Moslems sind jedoch die bedeutend kleinere Religionsgruppe in Indien. Da darf man zumindest berechtigte Zweifel anmelden.