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International Schwelle überwunden – Triumph für Donald Trump

Der US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat nach eigenen Angaben genug Delegiertenstimmen zusammen, um am Parteitag der Republikaner im Juli nominiert zu werden.

Seit Monaten sammelt Donald Trump bei den US-Vorwahlen Delegierte, die ihn im Juli zum Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei wählen sollen. 1237 Stimmen braucht er. Die Schwelle soll er jetzt erreicht haben. Dies gab er an einer Medienkonferenz bekannt und äusserte sich «geehrt».

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Trump bedankt sich für Delegiertenstimmen
Aus News-Clip vom 26.05.2016.
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Dort war Trump von 15 Delegierten umgeben, die ihm zuletzt seine Unterstützung zugesagt hatten. Es handelte es sich um «ungebundene» Delegierte. Diese Gruppe von Delegierten ist beim Parteitag im Juli nicht an den Ausgang der Vorwahlen in ihrem jeweiligen Staat gebunden, sondern kann frei über den Kandidaten entscheiden.

Ohnehin bald genug Stimmen

Schon zuvor hatte eine inoffizielle Umfrage der Nachrichtenagentur AP bei ungebundenen Delegierten das entsprechende Resultat vorweggenommen. Trump hatte nach der jüngsten Vorwahl im Bundesstaat Washington nur noch einen Abstand von wenigen Delegierten bis zur notwendigen Schwelle.

Er wird sie am 7. Juni ohnehin überschreiten, selbst wenn er einige der noch ausstehenden Vorwahlen in Kalifornien, New Jersey, New Mexico, North Dakota und South Dakota verlieren sollte. Da er keinen Gegenkandidaten mehr hat, ist dies unrealistisch.

Offizielle Angaben zum Wahlverhalten ungebundener Delegierter auf dem Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland gibt es allerdings nicht.

Video
Obama über Trump
Aus Tagesschau vom 27.05.2016.
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Gerüchte über Revolte verebben

Trump hatte im Juni 2015 seine Kandidatur bekannt geben. Zunächst als chancenlos eingeschätzt, setzte sich der Immobilien-Milliardär im Laufe des Vorwahlkampfes gegen 16 Mitbewerber durch. Nach der von Trump mit deutlichem Vorsprung gewonnenen Vorwahl im Bundesstaat Indiana am 3. Mai gaben die letzten beiden Kontrahenten Ted Cruz und John Kasich auf.

Bis dahin hatten sich Spekulationen gehalten, dass Teile der Partei, die einem Kandidaten skeptisch gegenüberstehen, eine Revolte auf dem Parteitag in Cleveland, Ohio, anzetteln könnten und am Ende doch noch einen anderen Kandidaten auf den Schild heben könnten. Dies gilt inzwischen als höchst unwahrscheinlich.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Aber jetzt Donald Trump, Gas geben. Im Klartext zu sprechen tut gut, klare Ansagen machen. Den ständigen Schleimereien und Unwahrheiten etwas entgegen setzen. Dann noch etwas gesellschaftlichen Schliff, muss sein mein Lieber, es ist immer besser zu hören, was Du wirklich denkst, als erst nach Tagen merken , was wieder hinter den Worten alles versteckt war. Ich bleibe an Deinen Fersen, auch wenn es schief gehen sollte.
  • Kommentar von Puli Massiv  (Puli massiv)
    Sehr gut!das beste was den amis passieren kann wenn trump praesident wird!entlich mal einer der aufrauemt!
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Naja, bei euch gab es auch welche, die "aufräumten".
    2. Antwort von Kurt Riedmann  (Kurt Riedmann)
      Oh ja, Mr. Trump könnte Aufräumen! So wie ein Elefant einen Porzellanladen aufräumt. Aber Sie sollten nicht nur den „Amis“ gratulieren. Die USA sind immer noch die stärkste Militär- und Wirtschaftsmacht der Welt. Das heisst, einige Scherben könnten auch ein kleines von unbeugsamen Helvetiern bewohntes Land treffen.
    3. Antwort von André Piquerez  (Nemesis1988)
      ich hoffe das ist ironisch gemeint. Wenn Trump Präsident wird dann guet Nacht am 6i!!! Ich glaube das wäre so ziemlich ein Horrorszenario für die Amis, schlimmer gehts nimmer...das wäre ein ALPTRAUM! haha der Typ ist doch ziemlich das Gegenteil von Obama...
    4. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Aufräumen mit was? Oder ist es zynisch gemeint?
    5. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Aufräumen mit dem diplomatischen Geflunkere Herr Camenisch.aber das ist meine pers. Meinung, mir ist klar, dass viele das nicht vertragen und nur noch rot sehen.