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International Serie von Attacken in Tel Aviv und Jerusalem

In Israel ist es in der Hauptstadt Jerusalem und dem Touristenort Tel Aviv zu mehreren Attentaten gekommen. Dabei wurden fünf Menschen getötet, darunter ein US-Tourist. Die Polizei hat die Angreifer jeweils erschossen.

Mehrere bewaffnete Polizisten in Jerusalem
Legende: In Jerusalem kamen Polizisten unter Beschuss. Der Angreifer wurde daraufhin getötet. Keystone

Bei einer Serie blutiger Anschläge wurden in Israel vier palästinensische Attentäter und ein Israeli getötet. Rund ein Dutzend Menschen wurde verletzt. Die Polizei hat die Angreifer jeweils erschossen.

Laut Polizei wurden im Süden von Tel Aviv ein Mensch getötet und zehn weitere verletzt, als ein Palästinenser auf sie einstach. Der Attentäter sei im arabischen Vorort Jaffa an drei Orten auf die Passanten losgegangen. Die Promenade am Mittelmeer ist auch bei Touristen sehr beliebt.

Zuvor hatte in einer Vorstadt von Tel Aviv ein Palästinenser in einem Geschäft auf einen Israeli eingestochen.

Zwei Vorfälle in Jerusalem

Gleichentags kam es auch in Jerusalem zu Attentaten. Ein Palästinenser hatte auf Polizisten geschossen und verletzte zwei von ihnen schwer.

Nur Stunden zuvor war eine Palästinenserin getötet worden, nachdem sie in Jerusalems Altstadt einen israelischen Grenzpolizisten mit einem Messer angegriffen hatte.

In der seit Anfang Oktober andauernden Gewaltwelle sind bisher 30 Israelis und rund 190 Palästinenser getötet worden. Die meisten Palästinenser wurden bei Anschlägen auf Israelis erschossen. Andere kamen bei Konfrontationen mit israelischen Sicherheitskräften ums Leben.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Seit Monaten vergeht kaum ein Tag in Israel, wo es nicht zu einer oder mehreren Messerattacken auf Israelis kommt. Neben den üblichen Brandbomben und Steinwürfen. Seit dem Brandanschlag auf eine palästinensische Familie, sind die Sicherheitskräfte pausenlos im Einsatz, Rache-Brandstiftungen zu bekämpfen. Kürzlich kamen drei Israelis nur knapp mit dem Leben davon, als sie von einer Menge in Jerusalem eingekreist und tracktiert wurden. Selbst von den am Boden liegenden liess man nicht ab.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Sobald Krankenwagen an den Unglücksorten eintreffen, werden diese mit einem Hagel aus Steinen bedacht, was deren Arbeit um so schwerer macht. Für die Anstifter des Terrors ist ein politisches Win-Win entstanden.Entweder Israel lässt es zu seine Bevölkerung den täglichen Attacken auszusetzen, oder aber die Sicherheitskräfte schreiten ein,was zur Kritik der Internationalen Gemeinschaft führt. Ist es doch das Ziel der palästinensischen Politik, ein normales Leben in Israel unmöglich zu machen.
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  • Kommentar von T. Waber (tikva777)
    S.Bolliger, Sie sprechen mir aus dem Herzen! Und ausser dem, Jaffa kein arabischer Vorort! In Jaffa wohnen 46'000 Einwohner, wovon 30'000 jüdisch und 16'000 Araber sind. Das sind übrigens "dieselben" Nachrichten direkt aus dem Land! Vielleicht mal interessant zum Vergleichen!? http://www.israelheute.com
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    1. Antwort von S. Buso (bst)
      Herr oder Frau Waber, Israelheute lese ich auch immer zum Vergleichen, sehr einseitig! Wenn Sie faire Berichterstattungen wollen, müssen Sie auf englisch suchen. Auf deutsch hat man keine Chance, an alle Infos zu kommen.
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    2. Antwort von S. Bolliger (sobo)
      @Buso: Aha, faire Berichterstattung gibt es also nur in Englisch!? So wäre es ja vielleicht aufschlussreich, wenn Sie uns Ihre 'fairen' Quellen benennen könnten.
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  • Kommentar von S. Buso (bst)
    Sehr richtig, Herr Hofer, Sie bringens genau auf den Punkt! Dass in den letzten Wochen wieder ca 200 palästinensische Familien ihres Zuhauses und ihres Landes von den Israelis beraubt worden sind, wird natürlich bewusst nicht erwähnt! Jedes Stück Land, welches Israel schon seit langem raubt und besiedelt, müssten sie bei einer Zweistaatenlösung zurückgeben, was sie sicher nicht wollen. Das zeigt immer wieder klar, was Israel von Frieden hält!
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    1. Antwort von S. Bolliger (sobo)
      Woher bitte, nehmen Sie die Zahl der 200 Familien....?
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