Zum Inhalt springen

Header

Der spanische Ex-Industrieminister Jose Manuel Soria wikt zum Abschied
Legende: Laut den «Panama Papers» war Jose Manuel Soria der CEO einer Briefkastenfirma namens «UK Lines Limited». Reuters
Inhalt

International Spaniens Industrieminister stolpert über «Panama Papers»

Jose Manuel Soria zieht die Notbremse. Spaniens Industrieminister ist nach Vorwürfen im Zusammenhang mit den «Panama Papers»-Enthüllungen aus dem Amt geschieden. Laut eigenen Angaben, um die nach wie vor ausstehende Regierungsbildung nicht zu erschweren.

In den vergangenen Tagen hat sich der spanische Industrieminister Jose Manuel Soria immer weiter in Unschuldsbeteuerungen verstrickt. Schritt für Schritt demontierten spanische Medien seine Darstellung des Sachverhalts. Nun hat Soria die Konsequenz gezogen und ist von seinem Amt «mit sofortiger Wirkung» zurückgetreten.

Der Countdown läuft

Nach wie vor beteuert der Ex-Minister und Politiker der konservativen Volkspartei seine Unschuld. Mit seinem Rücktritt vertrete er nach eigenen Angaben hehre Ziele der Parteipolitik. Er wolle damit Schaden von der geschäftsführenden Regierung abwenden und die Bildung einer neuen Koalition nicht zusätzlich erschweren, erklärte Soria.

In der Tat kommt Sorias Straucheln dem amtierenden Ministerpräsidenten Mariano Rajoy höchst ungelegen. Denn in Spanien zeichnet sich eine Neuwahl ab. Seit der Parlamentswahl im Dezember haben sich die Parteien nicht auf eine neue Regierung einigen können. Sie haben dazu nur noch bis zum Ablauf der Frist am 2. Mai Zeit.

Sorias Rücktritt kam nach der Enthüllung der Zeitung «El Confidencial», wonach der Ex-Minister 1992 beim Briefkasten-Unternehmen «UK Lines Limite» für ein paar Wochen als CEO firmiert hatte.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von rené studer  (rené studer)
    Unter Verletzung der Gleichheit vor dem Gesetz und ihrer Berufsethik, haben die Mitglieder des internationalen Konsortiums investigativer Journalisten sich zum Handlanger der Feinde der Freiheit und der Verteidiger des Großkapitals gemacht, und die Tatsache, dass sie im Vorbeigehen den ein oder anderen Ganoven aufgepickt haben sollen, ändert daran rein gar nichts, von Thierry Meyssan Die « Panama Papers »! - Warum?
  • Kommentar von paul waber  (sandokan)
    Schon mal überlegt, weshalb keine Namen von US-Bürgern auf dem den Medien zugespielten "Panama Papers" zu finden sind?
    1. Antwort von Willy Boller  (Willy Boller)
      Ganz einfach Herr P. Waber. Die Amerikaner müssen deswegen nicht ins Ausland oder nach Übersee. Die haben im eigenen Land genügend Möglichkeiten z.B. im US-Bundesstaat Delaware!
  • Kommentar von Felice Limacher  (Felimas)
    Unglaublich mit was für faulen Sprüchen sich Politiker, welche offensichtlich Verfehlungen begangen haben, aus der Affäre ziehen. Anstatt Vorbild zu sein, waschen sie sich mit blöden Sprüchen rein und werden für ihre Verfehlungen strafrechtlich kaum verfolgt.
    1. Antwort von B Näf  (uluru)
      nur die politiker? und was ist aus dem gewerbsmässigen betrug von vw geworden? versuchen sie mal gegen eine verkehrsübertretung vorzugehen