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Van Rompuy und Ashton
Legende: Ihre EU-Tage sind gezählt: Van Rompuy und Ashton verlassen ihre Führungssessel in Brüssel. Reuters/Archiv
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International Spitzenpolitiker verlassen die EU

Europa wählt im Mai 2014. Das Personalkarussell beginnt sich bereits jetzt zu drehen: Zwei prominente EU-Politiker lassen wissen, dass sie nächstes Jahr ihren Hut nehmen.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy  und die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton werden von Ende 2014 an nicht mehr für die EU arbeiten. 

«Ende 2014 ist das Ende meiner politischen Laufbahn», sagte Van Rompuy dem flämischen Fernsehen. Der frühere belgische Premier will auch bei belgischen Wahlen keine Rolle mehr spielen.

Er war seit Dezember 2009 der erste Präsident des Europäischen Rates der 27 EU-Staats- und Regierungschefs. Eine erneute Kandidatur wäre nicht möglich gewesen.

«An jemand anderen»

Die 56jährige britische Labour-Politikerin Ashton hätte sich erneut um eine fünfjährige Amtszeit bewerben dürfen, will es aber nicht tun: «Der Posten muss an jemand anderen gehen». Sie ist seit 2009 Leiterin des neuen Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD).

Sie hoffe, die Basis für den Auswärtigen Dienst der EU mit jetzt 140 Vertretungen und rund 3500 Beschäftigten gelegt zu haben.

Ashton in der Kritik

Ashton, die ohne aussenpolitische Erfahrung ins Amt kam, ist oft kritisiert worden, auch aus den Reihen der EU-Aussenminister. «Es ist ziemlich hart», sagte sie über ihre Arbeit. «Man sitzt viel in Flugzeugen.»

Video
Van Rompuy will Euro-Reform
Aus 10 vor 10 vom 26.06.2012.
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6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Tisserand , Schweiz
    Ein Bild für die Götter! Jetzt könnten die Zwei noch in den Kabaretts durch Europa tingeln. Die Vorstellungen wären ausverkauft!
    1. Antwort von David Darius , Mierendorf
      ...würde an Ihrer Stelle diese EU-Vertreter nicht so lächerlich machen.
      Sie werden bis 2014 der Schweiz noch das Fürchten lehren. Da stehen noch allerhand Überraschungen für die CH auf der Agenda
    2. Antwort von A.Stahel , Kt. Zürich
      Wenn die EU mit diesem Kurs weiterfährt, beispielsweise mit den Zwangsenteignungen der Bürger aka. riesige organisierte Raubzüge für einige Grossbanken, wird sie im Inland bald mehr als genug zu tun haben. Da bleibt dann nicht mehr viel Zeit für "allerhand Überraschungen" für die Schweiz.
  • Kommentar von A. Holenstein , Cross'n'Star
    Normalerweise gehen Kapitäne als letztes von Bord! Haben die das Schettino-Virus?
  • Kommentar von B, Muller , Zurich
    Und ausser spesen nichts gewesen. Das schmunzeln auf den gesichtern aber widerspiegelt, dass sicher eine grosszügige rente heimgefahren wurde,