Taifun trifft Philippinen Sturm fordert mindestens fünf Tote

Zerstörte Stromleitungen, unpassierbare Strassen, abgesagte Flüge: Der Taifun Nock-Ten hat auf den Philippinen grosse Schäden angerichtet.

Mehr als 380'000 Menschen wurden vor dem Taifun Nock-Ten in Sicherheit gebracht. Sie harrten in Notunterkünften aus. Heftiger Wind und starker Regen führten zu Schäden. Vielerorts brach die Stromversorgung zusammen, da die Orkanböen die Überlandleitungen zerstört hatten.

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Massive Zerstörungen

Erdrutsche und umgestürzte Bäume machten viele Strassen unpassierbar. Häuser und Felder wurden zerstört.

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Frau von Mauer erschlagen

Nach Angaben der philippinischen Polizei starben drei Menschen in der Provinz Albay. Eine 57-jährige Frau wurde demnach am Sonntagabend von einer Mauer in ihrem Haus erschlagen. Ein älteres Paar sei ausserdem am Montagmorgen in einem Fluss ertrunken.

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Tödlicher Stromschlag

In der Gemeinde Mulanay in der Provinz Quezon wurde ein Mann von einer umstürzenden Palme erschlagen, als er versuchte, seine Familie in Sicherheit zu bringen. Ebenfalls in der Provinz Quezon soll ein fünftes Opfer einen tödlichen Stromschlag erlitten haben.

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Fähre an Land gespült

Als der Taifun am Sonntag die Gemeinde Bato in der Provinz Catanduanes erreichte, fegten die Böen mit teils 225 Stundenkilometern über Land. Mehr als 12'000 Menschen sassen auf Schiffen in Seehäfen fest. Bei Mabini wurde eine Fähre an Land gespült.

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Nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes sollte der Taifun im Laufe des Montags die Hauptinsel Luzon mitsamt der Millionenmetropole Manila erreichen.

Die Philippinen werden regelmässig von heftigen Stürmen heimgesucht. Im Jahresdurchschnitt gibt es rund 20 starke Taifune. Im November 2013 waren durch den Super-Taifun «Haiyan» 7350 Menschen auf den Philippinen ums Leben gekommen. Ganze Städte wurden zerstört.