Syrien: Historische Burg bei Gefechten beschädigt

In Syrien tobt der Kampf zwischen Opposition und Regierung unvermindert. Dabei ist auch die Kreuzritterburg «Crac des Chevaliers» beschädigt worden. Die Burg gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Kreuzritterburg «Crac des Chevaliers» Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kreuzritterburg «Crac des Chevaliers» liegt in der Provinz Homs. Keystone

Der Krieg macht auch vor Kulturgütern nicht halt: Bei heftigen Gefechten zwischen syrischen Regierungstruppen und Rebellen ist auch die Kreuzritterburg «Crac des Chevaliers» beschädigt worden. Einer der Türme des Bauwerks sei bei einem Luftschlag getroffen worden. Dies erklärte der Leiter der Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Weitere Kulturgüter gefährdet

Amateur-Videos zeigten den Einschlag des Geschosses. Allerdings: Meldungen aus Syrien sind von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

Die Burg – die zur Zeit der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert entstand – liegt in der Provinz Homs. Sie war bisher eine der besterhaltenen dieser Art.

Die Unesco hat die Kreuzfahrerburgen «Crac des Chevaliers» und «Qalat Salah El-Din» auf die Liste der gefährdeten Weltkulturerbe- Stätten gesetzt. Aber auch die Altstädte von Damaskus, Baosra und Aleppo gelten als gefährdet. Hinzu kommen die Palmyra-Ruinen sowie die antiken Dörfer in Nordsyrien.

Gefährdetes Weltkulturerbe in Syrien