Syrische Regierungsgegner wollen in Genf mitreden

Wenn die kämpfenden Rebellen in Syrien einverstanden sind, will die syrische Opposition im Ausland an der Friedenskonferenz in Genf teilnehmen. Allerdings nur, wenn ihre Bedingungen erfüllt werden.

Syrien will nun doch verhandeln

0:20 min, aus Tagesschau am Mittag vom 11.11.2013

Das Oppositionsbündnis Syrische Nationale Koalition hat sich zu einer Teilnahme an der geplanten internationalen Friedenskonferenz in Genf durchgerungen. Allerdings müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein. Dies hiess es in einer Erklärung der Nationalen Koalition im Ausland. Darin fordert die Opposition eine Garantie, dass Hilfsorganisationen Zutritt zu belagerten Gebieten erhalten, sowie die Freilassung politischer Gefangener.

Eine weitere Bedingung ist, dass die Rebellen in Syrien einer Teilnahme zustimmen müssen. Demnach will das Bündnis zwei Delegationen nach Syrien schicken, um sich mit der Führung der Freien Syrischen Armee (FSA) und zivilen Gruppen zu beraten.

Die meisten der in der Koalition vertretenen Gruppen wollen aber nur teilnehmen, wenn ihnen zugesichert wird, dass Präsident Baschar al-Assad nicht an einer Übergangsregierung beteiligt wird. Dies lehnt Russland aber ab, das zusammen mit den USA die Konferenz initiiert hat.