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International Termin für Syrien-Konferenz weiter ungewiss

Erst sollte sie Ende Mai stattfinden, dann im Juni, und jetzt im Juli – die Syrien-Konferenz. Die Leidtragenden des Gezerres um Termine und Vorabforderungen sind die Zivilisten.

Während das Töten im syrischen Bürgerkrieg weitergeht, entwickelt sich die geplante Friedenskonferenz in Genf zur Hängepartie. Der französische Aussenminister Laurent Fabius geht davon aus, dass sie frühestens im Juli stattfinden könne.

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«Fehlende Sicherheit ist in Syrien das drängendste Problem»
04:47 min, aus SRF 4 News aktuell vom 03.06.2013.
abspielen. Laufzeit 04:47 Minuten.

Auch die Teilnahme der syrischen Opposition ist unsicher. Fabius sagte, die Frist bis zum Zusammenkommen in Genf sei für die Assad-Gegner zu kurz. Die Opposition benötige noch Zeit zur Bestimmung ihrer Vertreter, sagte der französische Aussenminister.

Ähnlich pessimistisch schätzt der britische Aussenminister William Hague den Stand der Friedensbemühungen ein. Ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien sei nicht in Sicht. «Der Konflikt kann noch Monate, gar Jahre dauern», sagte Hague der «Frankfurter Zeitung».

Schutz der Zivilisten angemahnt

Die Truppen von Baschar al-Assad setzten unterdessen ihre Offensive gegen die Aufständischen in Al-Kusair fort. Der Ort nahe der libanesischen Grenze ist strategisch bedeutsam, weil er am Kreuzweg der Nachschubwege beider Seiten liegt.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erinnerte Assads Regierung daran, dass sie für den Schutz von «unter ihrer Kontrolle stehenden Zivilisten» verantwortlich sei. Auch die Hisbollah müsste alles tun, unschuldige Opfer zu verhindern.

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3 Kommentare

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Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Harald Girschweiler , 9500 Wil SG
    @SRF: Das war bis jetzt nie der Fall, weder bei mir noch bei anderen Kommentaristen. Dies war mein letzter Kommentar in Ihrem Medium u. werde nie mehr schreiben. So haben Sie nun endlich Ruhe u. müssen nicht mehr Angst haben dass ich z.T. besser u. tiefer recherchiere als Sie. Mit freundlichen Grüssen
  • Kommentar von Harald Girschweiler , 9500 Wil SG
    Auf die Aufrufe der intern. Gemeinschaft wird die syrische Regierung kaum eintreten. Momentan kämpfen ca. 4000 Mann, Mitglieder der Qassam Brig. (Hamas) u. Hariris Milizen gegen ca. 1700 Mann der Hizollah-, u. Baath-Milizen. Die Mannschaftsstärke der syrischen Armee wurde verringert und befindet sich auf dem Vormarsch nach Ar-Rastan. Weiterhin nehmen nun auch die Spannungen zwischen dem Libanon und den Rebellen zu, da möglicherw. diese Kräfte für den Tod von 3 liban. Soldaten verantw. sind.
    1. Antwort von SRF News Online (SRF)
      Lieber Herr Girschweiler, unsere Kommentare sind auf 500 Zeichen beschränkt. Das dient einerseits dazu, unsere Ressourcen zu schonen, anderseits ermöglicht es eine bessere Lesbarkeit bei vielen Kommentaren. Eine Fortsetzung in einem zweiten Kommentar schalten wir daher nicht frei. Wir bitten Sie um Verständnis. ^tb