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International Terror im Kaukasus überschattet Olympia-Vorbereitung

Bei einem Anschlag in der Region, in der im Februar die Olympischen Spiele stattfinden, starben mindestens zwei Menschen. Die Opfer sind allesamt Polizisten.

Legende: Video «Terror im Kaukasus» abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Aus Tagesschau Nacht vom 27.12.2013.

Sechs Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi sind bei einem Autobomben-Anschlag in Pjatigorsk mindestens zwei Menschen getötet worden. Die 140'000-Einwohner-Stadt liegt 270 Kilometer östlich vom Olympia-Ort Sotschi.

Russischen Medienberichten zufolge sind die Opfer Polizisten, der Anschlag galt einem Gebäude der Verkehrspolizei. Niemand habe sich zunächst zu dem Attentat bekannt.

Drohung aus Tschetschenien

Im Oktober waren die Sicherheitsvorkehrungen in Sotschi auch aufgrund eines Anschlages auf einen Linienbus im 700 km entfernten Wolgograd noch einmal erhöht worden. Eine Selbstmordattentäterin riss damals sechs Menschen in den Tod.

Im Nordkaukasus kämpfen Extremisten für die Errichtung eines islamistischen Staates. Der tschetschenische Terror-Chef Doku Umarow hatte angekündigt, die Winterspiele in Sotschi mit allen Mitteln verhindern zu wollen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von juerg stucki, Rotorua NZ
    vielleicht hat sie sich in die luft gejagt, weil sie das schweizerhaus in sotschi gesehen hatte....
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Das ist ja direkt welthistorisch, dass jetzt auch hier endlich Klartext geschrieben wird und was gestern auch schon in DE gesagt wurde: In Wirklichkeit geht es den "Freiheitskämpfern" um die Errichtung eines islamistischen Kalifats, in dieser Beziehung war der deutsche Kanal noch deutlicher und drückte dieses Wort auch so aus. Niemand darf sich noch wundern, wenn die Spiele in Sotschi gleich streng durchgeführt werden wie 1980 in Moskau - damals aus Misstrauen, diesmal aus Vorsicht.
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