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International Todesfalle Homs: UNO besorgt über Gewalteskalation

Kein Entrinnen aus dem Bombenhagel: Für tausende Zivilisten könnte die syrische Stadt Homs zu einer Todesfalle werden, befürchten die Vereinten Nationen. Auch Hilfsangebote des Roten Kreuzes verhallen bislang im Kanonendonner.

Männer laufen an zerstörten Gebäuden vorbei
Legende: Leben in Schutt und Asche: Tausende Zivilisten sollen in den Trümmern von Homs festsitzen. reuters

Die Vereinten Nationen sind «extrem besorgt über die eskalierende Gewalt» in und um die von Regierungstruppen eingekesselte syrische Stadt Homs. Dies erklärten die UNO-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos und die UNO-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay in einer Erklärung.

Legende: Video Tote, Verletzte und Zerstörung in Syrien (unkomm.) abspielen. Laufzeit 1:34 Minuten.
Aus News-Clip vom 08.07.2013.

Es gebe «Berichte über anhaltende Bombardements, den Einsatz von Langstreckenwaffen und Bodenangriffe mit Panzern», sagten sie. Ihren Erkenntnissen zufolge sind bis zu 2500 Menschen in der schwer umkämpften Stadt eingeschlossen.

Beide Funktionäre forderten die Streitkräfte von Präsident Baschar al-Assad sowie die verfeindeten Rebellen auf, Rettungskräften einen sicheren Zugang zu den eingeschlossenen Zivilisten in Homs zu garantieren. Beide Seiten hätten dies bislang abgelehnt, hiess es.

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes ist derweil nach eigenen Angaben bereit, den Zivilisten bei einer Kampfpause sofort humanitäre Hilfe zu leisten und möglichst viele von ihnen zu evakuieren.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Kathriner, Sarnen
    ein Diktator alleine reicht da nicht, da braucht es auch noch Internationale Kriegstreiber die überall in den Gremien hocken und solche Gemetzel schüren. Das betrifft auch die vierte Macht in den Staaten. Die UNO sollte mal solches und sich selbst kritisieren.
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  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Die Vereinten Nationen sind «extrem besorgt über die eskalierende Gewalt» --> So kommt es, wenn man einen blutrünstigen Diktator gewähren lässt. Da hat die UNO nichts gelernt aus Kosovo und Libyen.
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