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International Troika nimmt griechischen Haushalt unter die Lupe

Griechenland ist noch nicht über dem Berg. Für das Jahr 2014 braucht das Land zusätzliche Mittel. Ohne fremde Hilfe droht erneut der Kollaps.

Die Experten der «Troika» aus EU, IWF und EZB sind in Athen für eine neue gründliche Prüfung der Bücher eingetroffen.

Im Mittelpunkt ihres Interesses steht der Fehlbetrag für das Jahr 2014. Es geht um die Freigabe einer weiteren Tranche in Höhe von einer Milliarde Euro.

Neue Streiks angedroht

Vorab gab es unterschiedliche Informationen über den Fehlbetrag, den die «Troika» nun beziffern soll. Die Geldgeber gingen nach neusten Schätzungen von 2,5 bis 2,9 Milliarden Euro aus. Athen schätzt die Lücke im Staatshaushalt dagegen nur auf 500 Millionen Euro und geht davon aus, dass der Betrag durch Reformen und eine weiter verbesserte Eintreibung von Steuern eingesammelt werden kann.

Die Regierung fürchtet erneute Proteste, sollte es abermals zu Kürzungen bei Renten, Pensionen und Gehältern kommen. Die Gewerkschaften kündigten bereits umfangreiche Streiks für Mittwoch an.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans Laban, Luzerner-Hinterland
    Alle Jahre wieder! Athen bekommt kein Geld, hat noch nie Geld erhalten. Wer das Geld bekommt sind nur die Banken. Das Ganze ist ein Selbstschutz jener Staaten die griechische Staatsanleihen in rauhen Mengen eingekauft haben und nun um ihr Geld bangen. Die Arbeit der Trojka ist völlig überflüssig, denn die Banken bekommen ihr Geld auf jeden Fall und das noch viele Jahre, es sei denn ...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen