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Trotz Fortschritt Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind

  • Laut einem UNO-Bericht sind im vergangenen Jahr weltweit 6,3 Millionen Kinder unter 15 Jahren gestorben.
  • 5,4 Millionen davon seien jünger als 5 Jahre gewesen. Bei rund der Hälfte aller Todesfälle habe es sich um neugeborene Kinder gehandelt.
  • Jeder zweite Todesfall bei den unter fünfjährigen Kindern passierte in Afrika südlich der Sahara, fast jeder dritte in Südasien.

Die meisten Todesfälle hätten etwa mit Medikamenten oder Zugang zu sauberem Wasser verhindert werden können, hiess es. Die Kinder seien beispielsweise an Komplikationen während der Geburt, Lungenentzündung, Durchfall oder Malaria gestorben.

Legende:
UNO-Bericht Kindersterblichkeit Entwicklung Kindersterblichkeit von Kindern unter 5 Jahren. Unicef

Es habe aber auch Fortschritte gegeben: Die Zahl der Kinder unter fünf Jahren, die weltweit starben, sei von 12,6 Millionen 1990 auf 5,4 Millionen im vergangenen Jahr gesunken. Der Bericht wurde vom UNO-Kinderhilfswerk Unicef, der UNO-Gesundheitsorganisation WHO, der Weltbank und der für Bevölkerung zuständigen Abteilung der UNO gemeinsam erarbeitetet.

Auch in der Schweiz hat die Kindersterblichkeit bei unter 5-Jährigen abgenommen. Starben im Jahr 1990 noch acht von 1000 Kindern, waren es 2017 vier Kinder.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von christian salzmann (salch)
    Und wieviele Erwachsene starben im vergangenen Jahr, weil ihnen der Zugang zu sauberem Wasser und Medikamenten fehlte? Ich finde es genau so schlimm, wenn Erwachsene verhungern oder sterben müssen, weil sie nicht mal sauberes Trinkwasser haben. Wo ist der Unterschied zwischen Kind und Erwachsenen? Mensch ist Mensch...
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Zaehlt man die auch, die dank unseren verschwendeten und weggeworfenen Lebensmittel sterben muessen.... Dabei,mit Geburtenkontrolle, Investition anstatt in Waffen und Krieg in die Menschen und wir haetten ein Paradise fuer JEDERMANN
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  • Kommentar von Tobi Hartmann (Tobias Hartmann)
    Dies wäre eine gute Beschäftigung für die ProLife Bewegung. Statt sich um Organe zu kümmern sollten die Abtreibungsgegner hier ansetzen und denen helfen die schon auf der Welt sind unter schwerstem Leid!!
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