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Briefe an Putin Trotz Verbot: Hunderte demonstrieren in Moskau

Demonstrant vor Kreml
Legende: In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Kundgebungen und Demonstrationen in Russland (Bild: 2. April 2017) Keystone
  • Hunderte Oppositionsanhänger haben heute in Moskau gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin demonstriert – trotz Verbot.
  • Die Demonstranten standen vor einem Büro der Präsidialverwaltung Schlange, um Briefe an Putin einzureichen. Sie fordern ihn auf, 2018 nicht erneut bei der Präsidentenwahl anzutreten.
  • Ein Grossaufgebot der Polizei war im Einsatz, griff aber nicht ein.
  • In anderen Städten kam es allerdings zu Festnahmen: Allein in St. Petersburg seien mindestens 30 Menschen verhaftet worden, berichten die Organisatoren der Bewegung Offenes Russland.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Klein (HansKlein)
    Uiuiui, Hunderte Demonstranten? Da wird Putin zittern!! Hat er doch nach neuesten Umfragen nur 86% der Bevölkerung hinter sich. Lächerlich z.B. im Vergleich zum immer noch überall hochgelobten Kriegsverbr… äh: Friedensnobelpreisträger Obama: Der brachte es zuletzt auf 43%!! Apropos: Wie stehts eigentlich um mehrere zig Millionen Teilnehmer des Generalstreiks in Brasilien und deren Demonstrationen? Achja, die waren ja gewalttätig, oder? Und die Hunderttausende pro Maduro in Venezuela? Vergessen?
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Und sie demonstrieren für ein offenes Russland. Das hatten sie ja schon. Russland hatte sich schon sehr gegen den Westen hin geöffnet. Nur durch die EU & Amerika mit den Sanktionen inkl. geschürte Hysterie bei einigen ehem. Ostblockstaaten, ist Russland jetzt wieder mehr isoliert. Das Säbelrasseln der NATO überall an russischen Grenzen trägt zusätzlich zur Isolation bei. Empfehle diesen jungen Leuten doch in Brüssel für ein offenes Russland zu demonstrieren.
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  • Kommentar von Jacqueline Zwahlen (Jacqueline Zwahlen)
    Zur dieser Demo haben, nebst der von Chodorkowski und Soros finanzierten NGO „Open Russia“, auch mehrere russische Oppositionssender wie RBC, TV-Dozhd, Meduza, Echo Moskau, aufgerufen. Dem Aufruf sind russlandweit in 30 Städten total rund 2000 Leute gefolgt. Wie will man das nennen? Glatter Reinfall? Oder vielleicht repräsentative Volksumfrage? ;)
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