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Kongressrede in Zitaten Trump gibt sich präsidial

Einwanderung, IS, Obamacare – Donald Trump streifte im Kongress die erwarteten Themen und überrascht mit neuen Tönen.

Legende: Video «Amerika ist wieder bereit zu führen» abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus SRF News vom 01.03.2017.

Über einstige Feinde und Freunde:

  • «Wir wollen Frieden, wo immer Frieden möglich ist. Amerika ist heute mit einstigen Feinden befreundet. Einige unserer engsten Verbündeten haben in den Weltkriegen vor Jahrzehnten auf der anderen Seite gekämpft.»
  • «Amerika ist bereit, neue Freunde zu finden und neue Partnerschaften zu schmieden, wenn es im Einklang mit gemeinsamen Interessen liegt. Wir wollen Harmonie und Stabilität, nicht Krieg und Konflikte.»

Zum Kampf gegen den Islamischen Staat (IS):

  • «Wir werden mit unseren Partnern zusammenarbeiten, einschliesslich unseren Freunden und Verbündeten in der muslimischen Welt, um diesen schändlichen Feind vom Antlitz unserer Erde auszulöschen.»
Legende: Video «Wir werden Ryan niemals vergessen» abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus SRF News vom 01.03.2017.

An Carryn Owens, der Witwe eines im Jemen getöteten US-Soldaten, gerichtet:

  • «Ryan starb so, wie er lebte – als Kämpfer und als Held. Er kämpfte gegen Terrorismus und schützte unser Land.»
  • «Ryans Vermächtnis ist für ewig.»
  • Nach minutenlangem Applaus: «Er schaut jetzt auf uns herunter und ist sehr glücklich, weil er gerade einen Rekord gebrochen hat.»
  • «Ryan hat sein Leben geopfert für seine Freunde und sein Land – wir werden ihn nie vergessen.»

Zu Obamacare:

  • «Ich rufe alle Demokraten und Republikaner im Kongress auf, die Amerikaner vor dem implodierenden Desaster von Obamacare zu beschützen.»

Zu den jüngsten Hassverbrechen:

  • «Die jüngsten Drohungen gegen jüdische Einrichtungen und der Vandalismus auf jüdischen Friedhöfen erinnern uns ebenso wie die tödlichen Schüsse in Kansas City daran, dass wir ein Land sein mögen, das in seinen Politikansätzen geteilt ist - das aber zusammensteht, wenn es den Hass und das Böse in seiner ganzen Hässlichkeit verdammt.»

Über die innere Sicherheit:

  • «Es ist nicht mitfühlend, sondern rücksichtslos, unkontrollierten Zugang (in das Land) von Orten zu ermöglichen, wo es keine angemessene Überprüfung geben kann.»
  • «Wir dürfen keinen Brückenkopf des Terrorismus in unserem Land zulassen.»
Legende: Video Trump und die «great, great wall» abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus SRF News vom 01.03.2017.

Über eine Einwanderungsreform:

  • «Eine wirkliche und positive Einwanderungsreform ist möglich.»

Zu einer Steuerreform:

  • «Um unsere Ziele im Land und im Ausland zu erreichen, müssen wir den Motor der amerikanischen Wirtschaft wieder anwerfen.»

Aufruf zu Optimismus und Mut:

  • «Die Zeit für Denken in kleinen Dimensionen ist vorbei.»
  • «Wir brauchen nur den Mut, die Träume zu teilen, die unsere Herzen füllen.»
  • «Von nun an wird Amerika von unserem Streben befähigt – nicht von unserer Furcht belastet.»
  • «Nun beginnt ein neues Kapitel amerikanischer Grösse.»

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Takushi (geopolitical economist)
    Nach dem SRF hier wegen dessen politischen Links-Lastigkeit wiederholt kritisiert wurde, müsste man SRF für diese objektive Berichterstattung loben. In diesem Beitrag wird versucht die Substanz einer Rede wiederzugeben, ohne Unterton und Meinungsbeeinflussung. Letzteres ist immer seltener in der Presse zu finden. Einige Anmerkungen: Verlangen einer Einwanderungsreform (Einbürgerung gesetzestreuer Residents) war Hauptüberraschung; 55% bis 67% der Amerikaner reagierten positiv bis sehr positiv.
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  • Kommentar von Thomas Mann (Freidenkerin)
    Herr Schmidel, führen Sie sich doch die Militärausgaben der verschiedenen Länder zu Gemüte, bevor Sie Kommentare schreiben. Die USA geben mehr für ihre Kriegsmaschinerie aus als Russland und China zusammen. Wer ist also hier der Aufrüster und Kostentreiber?
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  • Kommentar von rosi gantenbein (lara croft)
    Man stelle sich vor, dieser ausgebuhte und ausgepfiffene Trump mit seinem katastrophalen Einstieg hätte am Ende noch Erfolg... Da ständen einigen die Mäuler offen.
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