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Flüchtlingsdeal mit Australien Trump macht es nun doch wie Obama

Der Flüchtlingsdeal mit Australien soll umgesetzt werden. Trump nannte den Deal Obamas früher «blödsinnig».

Legende: Video Pence: «Wir schätzen die Vereinbarung nicht» (engl.) abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus News-Clip vom 22.04.2017.
  • US-Präsident Donald Trump will sich an das von ihm scharf kritisierte Flüchtlingsabkommen seines Vorgängers Barack Obama mit Australien halten.
  • Das machte Trumps Stellvertreter Mike Pence bei einem Besuch in Sydney deutlich. «Wir werden diese Vereinbarung akzeptieren aus Respekt vor dieser enorm wichtigen Allianz», sagte er.

In dem unter Obama geschlossenen Abkommen verpflichten sich die USA, bis zu 1250 Flüchtlinge aufzunehmen, die sich in australischen Lagern in den Pazifikstaaten Papua-Neuguinea und Nauru aufhalten. Im Gegenzug sollen Flüchtlinge aus El Salvador, Guatemala und Honduras nach Australien reisen.

Trump hatte die Vereinbarung als «blödsinnig» bezeichnet. Kurz nach seinem Amtsantritt im Januar hatte der US-Präsident mit Turnbull über das Thema gesprochen. Medienberichten zufolge lieferten sich die beiden ein scharfes Wortgefecht, bei dem Trump ausfällig geworden sei. Pence betonte nun, das Abkommen werde zwar eingehalten. Aber dies bedeute nicht, «dass wir es schätzen». Er bekräftigte, die für die USA bestimmten Flüchtlinge würden genau überprüft.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Eine irreführenden Ueberschrift. - Das wird eigentlich im weiteren Artikel doch eher klarer gesagt. Es wird lediglich eine Abmachung eingehalten, die Obama damals noch gemacht hat. Mehr ist das nicht.
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  • Kommentar von Edwin Schaltegger (Edwin Schaltegger)
    Wer Trump vorwirft er sei wankelmütig und ändere seine Meinung gegenüber seinen Wahlversprechen der hat noch nicht begriffen wie es in der Politik "tickt". Wahlversprechen und Realpolitik sind "2 Paar Schuhe". Dies gilt auch für unsere Politiker! Obama versprach z.B. 1.5 Mio. Jobs mit seiner "Green-Politik" zu kreieren, realisiert wurde wenig. Er bewilligte das höchst umweltschädliche "Fracking" zur Erdölgewinnung. Leider fallen die Wähler auf solche unehrlichen Wahlslogans rein.
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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Ich hab's schon kurz nach seiner Wahl geschrieben: Dieser Mann ist in höchstem Mass beeinflussbar, wankelmütig, schwach. Aber wahrscheinlich helfen gerade diese Eigenschaften der übrigen Welt, seine wohl höchstens 4-jährige Amtszeit unbeschadet zu überstehen.
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