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Eine illegale Siedlung entsteht.
Legende: Die israelische Regierung unterstützt seine Siedlungen materiell und ideell, die israelische Armee schützt sie. Keystone
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Israels Siedlungspolitik Trump: «Mehr Fläche für Siedlungen ist nicht gut für den Frieden»

Donald Trump hat bekräftigt, dass der Ausbau israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland nicht hilfreich für den Friedensprozess im Nahen Osten sei. «Ich bin nicht jemand, der glaubt, dass das Fortschreiten von Siedlungen gut für den Frieden ist», sagte der US-Präsident.

Es ist eine begrenzte Fläche, die bleibt, und jedes Mal, wenn man etwas für die Siedlungen wegnimmt, bleibt weniger Gebiet übrig.
Autor: Donald TrumpUS-Präsident

Aber man prüfe verschiedene Optionen, sagte Trump. Er wolle, dass sich beide Seiten «vernünftig» verhielten.

Trump und Netanjahu wollen sich am Mittwoch im Weissen Haus treffen. Die USA hatten sich vergangene Woche erstmals und überraschend von der israelischen Siedlungspolitik distanziert. Seit Trumps Amtsantritt im Januar hat Israel den Bau von rund 6000 Siedlerwohnungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem angekündigt.

Bei der Frage, wann er über den angekündigten Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem entscheide, legte Trump sich nicht fest. «Das ist keine einfache Entscheidung. Ich denke darüber nach», sagte er.

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Die Siedlungen gelten als Hindernis für eine Zwei-Staaten-Lösung, bei der neben Israel ein unabhängiger Staat Palästina entstehen soll. Israel hatte 1967 im Sechs-Tage-Krieg unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Den meisten Blogschreibern ist offensichtlich gar nicht bewusst, dass diese Problem in Palestina eigentlich ursprünglich auch mit einer Migrationsbewegung begonnen hat, damals vor mehr als 100 Jahren.
  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Israel lässt sich vom arabischen Zündlerterror seit 1922, spätestens aber seit der 2. Intifada nicht mehr beeindrucken. Den Israelis wird kein einziger Zoll Land mehr geraubt. Es wird kein israelifreies Westjordanland und kein israelifreies Jerusalem geben. Und ein geteiltes Jerusalem gibt es genauso wenig wie ein geteiltes Berlin.
  • Kommentar von Edi Steinlin  (stoni)
    Die Politik von Israel ist ganz einfach, Israel macht was es will, sie sind die stärkeren und die Palästinenser haben sich zu fügen.