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Tag-Cloud mit farbigen Wörtern.
Legende: Die «Tag-Cloud» zeigt, welche Wörter Trump am meisten benutzt hat. Je grösser ein Wort, desto häufiger die Nennung. Wordle
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International Trump-Rede: Mehr Amerika, weniger Welt

Donald Trump ist der offizielle Präsidentschaftskandidat der republikanischen Partei. In seiner 75-minütigen Nominationsrede ist er besonders auf die Sorgen seiner Stammwählerschaft eingegangen. Sehen Sie in der «Tag-Cloud», wo Trump seinen Fokus gesetzt hat.

Mit Abstand am häufigsten hat der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump Wörter wie «country», «America» oder «Americans» gebraucht. Auch inhaltlich ging es in seiner Rede um sein Land Amerika und die Amerikaner.

Seine politischen Ziele sind ganz klar auf die Heimat ausgerichtet, egal ob es um die Wirtschaft geht, um Einwanderung oder Sicherheitsfragen. Er sprach auch von Amerikanismus anstelle der Globalisierung.

Ebenfalls häufig genannt hat Trump die Wörter «Hillary», «Clinton» und «opponent». Er sprach also über seine wahrscheinliche Gegnerin im Präsidentschaftsrennen – und zwar nicht sehr charmant. Er beschuldigte Hillary Clinton in ihrer Zeit als Aussenministerin ein Vermächtnis von «Tod, Zerstörung und Schwäche» hinterlassen zu haben.

Terrorismus war kaum ein Thema

Indirekt machte er sie verantwortlich für das Auftauchen des sogenannten «Islamischen Staates» und für die Destabilisierung des Nahen Ostens nach dem Arabischen Frühling. Ausserdem sei sie eine Marionette, deren Fäden von der Wirtschaftselite gezogen würden.

Erstaunlicherweise war die Bedrohung durch Terroristen, die Anschläge in der Heimat und der von den USA mitgeführte Krieg in Syrien und im Irak kein grosses Thema in Trumps Nominationsrede. Es ging viel mehr um Jobs, den Handel, Immigration und Grenzsicherung – also um die Kernanliegen seiner Wählerschaft.

Video
«Ein Trump, der präsidialer auftrat als zuvor»
Aus Tagesschau vom 22.07.2016.
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14 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    Die USA zeigen bei diesen Präsidentschaftswahlen ein Grundsatzproblem einer Zwei-Parteien-Staatsstruktur. M.E. stehen die USA dieses Jahr vor der Wahl zwischen Pest und Cholera; ein Antibiotikum existiert nicht.
  • Kommentar von Michelle Frick  (michelle16)
    Ich finds gut und ich verwundere mich, dass es soviele negative berichte gibt, da ja soviele reklamieren, dass sich die amis überall einmischen. Ich finds gut, wenn die usa mal auf sich schaut und sich nicht ständig in andere dinge einmischt, schliesslich wurden die probleme nur grösser, wenn sich usa eingemischt hat. Die usa sollte lieber mal ihre eigenen probleme in den groff bekommen und die anderen länder in ruhe lassen
    1. Antwort von Dieter Burkthard  (Zweistein)
      Warum tun eigentlich alle so, wie wenn Trump schob Präsident wäre?
    2. Antwort von Michelle Frick  (michelle16)
      Wieso tun viele so, dass clinton gewonnen hat?
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    In Europa sagte einst einer: Deutschland über alles !! Solche Regierungen haben aus Erfahrung keinen Bestand. Wenn Donald so politisieren wird, bringt er sein Land, statt es zu retten, in den wirtschaftlichen und sozialen Ruin. Amis, be careful!
    1. Antwort von Marcel Chauvet  (xyzz)
      Das Deutschlandlied, wurde von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben am 26. August 1841 auf der – seinerzeit britischen – Insel Helgoland gedichtet.War nicht so gedacht wie Sie meinen, man suchte nach den napoleonischen Kriegen und Metternichschem System in den vielen zersplitterten Teilstaaten deutscher Nation ein gemeinsames Vaterland Deutschland. "Deutschland, Deutschland über alles" hat deshalb ursprünglich nur einen Bezug auf Deutschland selbst.