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Legende: US-Präsident Trump hat seine eigenen Spekulationen dementiert. Keystone
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Spekulationen dementiert Trump will doch keine Aufnahmen von Comey haben

  • US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Darstellung seine umstrittenen Gespräche mit dem inzwischen gefeuerten FBI-Chef James Comey nicht mitgeschnitten. «Ich habe solche Aufzeichnungen nicht gemacht und besitze auch keine», erklärte Trump auf Twitter.
  • Er wisse auch nicht, ob es Mitschnitte gebe. Nach der überraschenden Entlassung Comeys hatte Trump selbst Spekulationen befeuert, dass es von den Gesprächen Tonaufnahmen geben könnte.
  • Comey erklärte schliesslich vor einem Kongressausschuss, in einer der Unterhaltungen habe ihn Trump dazu gedrängt, die Ermittlungen gegen dessen früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Trump hat diese Darstellung zurückgewiesen.
  • In den Ermittlungen des FBI, mehrerer Kongressausschüsse und eines Sonderermittlers geht es um den Verdacht, dass Russland die Präsidentenwahl 2016 beeinflusst haben könnte. Zudem wird untersucht, welche Verbindungen es zwischen Trumps Wahlkampfteam und Vertretern der Regierung in Moskau gab.
  • Trump hat erklärt, es habe keine Geheimabsprachen gegeben. Auch Russland hat den Vorwurf der Wahlbeeinflussung zurückgewiesen.

Ich weiss trotz allen Leaks nichts von Aufnahmen, schreibt Trump

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Fürer  (Hans F.)
    Da gibt es ja nur 2 Möglichkeiten: entweder war Trumps Aussage eine leere kindische Drohung, oder dann sind halt doch Aufzeichnungen vorhanden, welche er keinesfalls preisgeben will, weil sie ihn in grösste Schwierigkeiten bringen könnten. Beides ist eines US-Präsidenten unwürdig. Ob die Leute, welche immer noch standhaft zu ihm stehen, das eines Tages begreifen werden?
  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    Wie man von Trumps Tweet: "James Comey better hope that there are no "tapes" of our conversations before he starts leaking to the press!" nun zu dem Titel gelangt: "Trump will >doch< keine Aufnahmen von Comey haben", ist schlicht nicht schlüssig.
    1. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      Danke für diesen wichtigen Kommentar. Man muss wirklich die Originalaussagen anschauen, um sich ein Bild machen zu können.
    2. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Wichtiger als die Netto-Originalaussage ist der Zusammenhang, in welcher diese mit welcher Absicht getätigt wurde. Aus diesem Grund betrachte ich den Titel als absolut gerechtfertigt.
    3. Antwort von Albert Friedery  (A. Friedery)
      Sehr richtig. Ob man nun Trump bzw. seine Politik mag oder nicht: er hat nie behauptet, dass Aufnahmen über die Comay-Unterhaltungen existieren...
    4. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Nein behauptet hat er es nicht , aber gesagt es könne sein, dass Aufzeichnungen gemacht wurden. Er lässt sich immer zwei Wege frei, für die er sich später entscheiden kann. Es ist auch keine Lüge, nur eine sehr raffinierte Taktik.
  • Kommentar von Eduard Ender  (Soso)
    Die Hexenjagd geht munter weiter. Gerüchte und Meinungen zuhauf. Immer die selben Anschuldigungen. Die "Demokraten" und die Linksliberalen wünschen sich so sehr, dass Trump endlich vom Thron gestoßen werden kann. Aber leider kann diese Anschuldigungen niemand beweisen. Fakt ist das FBI, CIA, Homelandsecurity, NSA usw. mit ungefähr 136'500 Mitarbeiter und ein Budget von ungefähr $ 6'000'000'000.00 (Wikipedia) haben keine Beweise geliefert. Da muss ich mich nicht fragen wo der Wurm drin ist.
    1. Antwort von Marcel Halbeisen  (BadTicket)
      Seit wann müssen Amerikaner Beweise liefern? Die können auch so ganze Länder in Schutt und Asche bombardieren und haben immer noch Fans in der ganzen Welt.
    2. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Ist die Untersuchung denn schon abgeschlossen, dass Sie das Resultat schon kennen? Meines Wissens nach ist Herr Muller noch an der Arbeit und stellt laufend neue Leute ein, die ihm bei den immer umfangreicheren Untersuchungen helfen sollen.
    3. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Naja, das Problem ist ja nicht, ob oder überhaut er was mit den Russen ausgeheckt hat. Das Problem ist, dass er lügt, sich ununterbrochen selbstverschuldet in Widersprüche verheddert, ein respektloses Grossmaul ist, Autokraten wie Erdogan, Putin und Duterte blumige Komplimente nachwirft; bis jetzt aber noch den Beweis schuldig geblieben ist, ob er wirklich zu einem demokratischen Rechtsstaat steht. So diletantisch, wie er seine Dekrete zusammenkritzelt und Gerichte diffamiert; eher nicht.
    4. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      @ A. Meier: Ohne Trump das Wort reden oder Ihnen etwas unterstellen zu wollen: Man kann sich aus den Medien, welche auf Trumps impeachment hinarbeiten, kein objektives Bild machen. In den Medien wird er nach Kräften möglichst unvorteilhaft dargestellt, inkl. Wortverdrehungen, Fehlinterpretationen usw., siehe Beitrag von Roger Stahn. Dass dies nicht gut ankommt, haben die letzten Länderwahlen gezeigt.
    5. Antwort von Fritz Frei  (Fritz Frei)
      @Bernoulli: Wieder die alte Leier der Verschwörungstheoretiker: "Traue den Medien nicht!" Ist das nicht ein bisschen lãcherlich? Die Presse hat sich nicht einfach so über Jahrhunderte den Status der "vierten Macht" erworben. Wenn "die Medien" so lügen würden wie der Donald, wären sie längst in echte Skandale verwickelt. Sie kontrollieren sich auch gegeseitig. Haben Sie das noch nicht gemerjt?
    6. Antwort von Andrea Esslinger  (Andrea Esslinger)
      @Bernoulli, Man braucht keine Presse, um zu erkennen, dass Trump ein unfähiger Selbstdarsteller ist. Lesen Sie seine Tweets, schauen Sie seine Fernsehauftritte, hören Sie seine Reden. Bestes Beispiel: Die Vorstellungsrunde seiner ersten Kabinettssitzung. Hab selten so gelacht. Es ist schwer zu glauben, dass so einer Präsident der USA ist.
    7. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      @ A. Esslinger: Ja, wenn seine Gegner nicht noch die viel schlimmeren Gestalten wären, wäre Trump ein problematischer US-Präsident. So hat er es immerhin geschafft, Schlimmeres zu verhindern, wobei noch unklar ist, wie die Sache ausgehen wird, ob er dann doch nicht auch zu einem Befehlsempfänger degradiert wird, z.B. in Sachen Russlandpolitik.
    8. Antwort von Toni Waldberg  (Anton)
      Lieber Herr Andreas Meier Ich möchte Ihnen einen direkten Kompliment ausgeben, das Ihre Antwort der bislang beste Kommentar auf SRF gewesen ist! (lese aber nicht jeden Tag oder auch Woche...) Vielseitig, knapp und voll aufs Herz getroffen. Chapeau!
    9. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Typische Trumpisten-Ausrede: "Aber die Anderen sind noch viel schlimmer";-)
    10. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      @ A. Planta: So ist nun mal Politik, wenn man wählen kann bzw. muss bei schlechter Auswahl. Aber da Sie es bedauern, dass Obama nicht in Syrien einmarschiert ist wie Bush im Irak, wäre Ihnen eine Clinton wohl lieber gewesen. Für die Befürworter der US-Kriegspolitik, insbesondere gegenüber Russland, ist Trump natürlich ein Greuel.
    11. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Naja, diese Litanei kennen wir auch: "Clinton würde.....Clinton hätte...." Meiner Meinung geht es nicht darum was allenfalls passiert wäre, wenn..., nein es geht darum, dass jetzt ein Grossmaul an der Macht ist, dass vornehmlich für sich selber und allenfalls für eine kleine Elite politisiert und sich weiter und stärker in Syrien engagiert als Obama.