Und es werde Licht – in der Vatikan-Bank

Papst Franziskus will die Vatikan-Bank stärker kontrollieren. Eine Sonderkommission soll die Geschäfte überwachen. Die Bank ist immer wieder in Skandale verwickelt.

Der Chef der Vatikan-Bank, Ernst von Freyberg, sitzt an einem grossen Glastisch Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Chef der Vatikan-Bank, Ernst von Freyberg, soll internationale Transparenzstandards bei der Vatikan-Bank einführen. Reuters

Vier Prälate und eine Harvard-Professorin sollen für eine skandalfreie Zukunft der Vatikan-Bank sorgen. Die Sonderkommission wurde vom Papst berufen, die Geschäfte der Vatikan-Bank zu überwachen. Das Ziel sei, dass die Bank im Einklang mit dem Auftrag der Kirche arbeite, teilte der Vatikan mit.

Erst im April hatte der Vatikan angekündigt, das «Institut für die religiösen Werke» – wie die Bank auf deutsch offiziell heisst – stärker nach internationalen Transparenzstandards auszurichten. Die Bank sieht sich häufig Vorwürfen der Geldwäsche und Steuerhinterziehung ausgesetzt.

Seit Mitte Februar steht der deutsche Investmentbanker Ernst von Freyberg an der Spitze der Bank. Dessen Vorgänger Ettore Gotti Tedeschi hatte 2011 wegen verdächtiger Millionen-Transfers seinen Hut nehmen müssen.