- Im US-Bundesstaat Ohio wurden 16 Kinder aus einem verwahrlosten Haus gerettet.
- Vier Personen – die Eltern und Grosseltern der Kinder – sind laut Medienberichten unter dem Verdacht der Kindeswohlgefährdung festgenommen worden.
Als die Behörden ein Haus im US-Bundesstaat Ohio durchsuchten, stiessen sie auf 16 Kinder im Alter zwischen einem und 18 Jahren – unter «bedauerlichen Bedingungen», zwischen Fäkalien und Müll, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz sagten.
Polizei und Staatsanwaltschaft vermuten, dass die Kinder während vier Jahren zusammen in einem Raum von knapp 24 Quadratmetern lebten. Für andere Kinder ausserhalb der Familie bestehe keine Gefahr, sagte William Archer, der Staatsanwalt von Vinton County. «Es handelt sich nicht um Menschenhandel, das ist ein innerfamiliärer Vorfall», sagte er.
Die Kinder wurden gemäss Angaben medizinisch versorgt und befinden sich in sicherer Umgebung. Die Ermittlungen laufen. Für die vier Festgenommenen wurde eine Kaution von je 300'000 Dollar, etwa 241'000 Schweizer Franken, festgesetzt.