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Kämpfe auf Mindanao US-Spezialkräfte bekämpfen Islamisten auf den Philippinen

Legende: Video «USA unterstützen Philippinen» abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.06.2017.
  • Die USA haben auf Bitten der philippinischen Regierung Spezialkräfte in die Stadt Marawi entsandt.
  • Dort sollen sie das philippinische Militär im Kampf gegen die Islamisten unterstützen.

In der 200'000-Einwohner-Stadt Marawi auf der südlichen Insel Mindanao liefern sich Islamisten, die sich zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekennen, seit dem 23. Mai Feuergefechte mit philippinischen Regierungstruppen. Obwohl das Militär mit Bodentruppen und Luftangriffen gegen die Aufständischen vorgeht, kontrollieren diese immer noch zehn Prozent des Stadtgebiets.

Rebellen halten Geiseln

Bei den jüngsten heftigen Kämpfen sind nach Regierungsangaben 13 philippinische Soldaten getötet worden. 40 weitere wurden in dem 14-stündigen Gefecht am Freitag verwundet, wie ein Armeesprecher mitteilte.

Die Kämpfe gingen auch am Samstag weiter. Die Truppen rückten in drei Stadtteile vor, wo sich mehr als 200 Rebellen verschanzt hielten. Diese haben nach Regierungsangaben etwa 100 Geiseln in ihrer Gewalt, die sie als menschliche Schutzschilde benutzten.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Hoffentlich werden die Philippinen nicht zum nächsten Ziel radikaler Islamisten aus der islamischen Welt, nachdem sie im Irak und in Syrien allmählich besiegt werden. Indonesien, Malaysia oder Pakistan haben ein grosses Reservoir an radikalen Islamisten, die auch von moderaten Muslimen, auch in Europa, finanziell unterstützt werden.
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Nachdem mittlerweilen jedem klar sein dürfte, dass die USA den IS in Syrien NICHT bekämpft und sich der US-Kongress Ende 16 sogar gegen den Export von Gewehren an die Philippinen stellte, gibt es in den Philippinen plötzlich grössere Probleme mit militanten Islamisten. Dies ausgerechnet während eines Besuches von Duterte bei Putin, nachdem sich Duterte zu recht über den Doppelsprech sowohl der USA, wie auch der EU geäussert hatte. Diese "Entwicklungen" passieren nicht "zufällig".
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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Jetzt wo USA dabei ist, wird jeden klar, dass Philippinen wird mit IS nicht fertig. IS wird benutzt um Druck auf US kritischen Presidänten zu erhöhen. Es war klar, dass bei erste Moskva Besuch von Duterte Kämpfe plötzlich ausgebrochen sind. Bei weiteren annährung an China oder Russland wird weitere philippinische Stadt angegriefen. US Botschaft an heutige Regierung ist klar.
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