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US-Wahlen Auftakt zu US-Wahlen: Dixville Notch will Clinton

Hillary Clinton ist erfolgreich in den Wahltag um die US-Präsidentschaft gestartet. Die Demokratin gewinnt die traditionelle Mitternachts-Abstimmung im Dörfchen Dixville Notch. Der Ort hat acht Wahlberechtigte. Eine Stimme ging an einen alten Bekannten.

Ein Mann vor der Tafel mit den Ergebnissen aus Dixville Notch.
Legende: Dixville Notch wählt mehrheitlich Hillary Clinton. Sogar Mitt Romney erhält eine Stimme, obwohl er gar nicht antritt. Reuters

Die erste Entscheidung der US-Präsidentenwahl ist gefallen: Die Demokratin Hillary Clinton hat die Abstimmung in Dixville Notch mit vier zu zwei Stimmen gegen ihren republikanischen Herausforderer Donald Trump gewonnen.

Das Örtchen im Bundesstaat New Hampshire öffnet seit 1960 das Wahllokal bereits um Mitternacht am Wahltag. In dem Skiort nahe der kanadischen Grenze gibt es nur acht Wahlberechtigte, so dass gleich nach der Stimmabgabe ausgezählt wird.

Alter Bekannter auf dem Wahlzettel

Neben den vier Stimmen für Clinton und den zwei für Trump erhielt der Kandidat der libertären Partei, Gary Johnson, eine Stimme. Ein achter Wähler war offenbar mit dem Angebot unzufrieden und schrieb den Namen des früheren republikanischen Kandidaten Mitt Romney auf den Wahlzettel.

Für Schmunzeln sorgte die Abgabe des ersten Wahlzettels. Vor den Augen des ganzen Landes brauchte der Wahlverantwortliche zwei Versuche, um den Zettel in der Urne unterzubringen.

Der volle Start in den Wahltag folgte um 6 Uhr (MEZ) als in mehreren Staaten im Osten der USA die Wahllokale öffneten. Viel länger müssen sich die Einwohner der Pazifikinseln Hawaii sowie des nördlichsten Bundesstaates Alaska gedulden: Ihre Wahllokale öffnen wegen der Zeitverschiebung erst um 17 Uhr beziehungsweise 18 Uhr (MEZ).

Erste Ergebnisse nach Mitternacht

Die Ergebnisse der einzelnen Bundesstaaten treffen im Laufe der Nacht ein: Die ersten Wahllokale schliessen um Mitternacht in der Nacht auf Mittwoch Schweizer Zeit. In der Hauptstadt Washington dürfen die Wähler ihre Stimme bis 2 Uhr abgeben, in New York bis 3 Uhr. Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien schliessen die Wahllokale um 5 Uhr morgens Schweizer Zeit.

Allerdings ermöglichen viele Bundesstaaten den Wählern auch, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. In einigen Bundesstaaten öffneten die Wahllokale zudem schon Wochen vor dem eigentlichen Wahltag.

Neben dem Präsidenten wählen die Amerikaner auch die Mitglieder des Repräsentantenhauses und des Senats. In einzelnen Bundesstaaten werden zudem die Gouverneure bestimmt. Auch gibt es zahlreiche Abstimmungen zu Sachthemen.

US-Bundesstaaten nach Parteipräferenz und verschiedenen Grössen nach Anzahl der Wahlmänner

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    D. Trump hat, seinem Naturell entsprechend, von Anfang an einen auf Krawall ausgerichteten Wahlkampf geführt. Da muss er natürlich permanent nachlegen um die Erwartungen seiner Anhänger zu erfüllen. Und natürlich bedarf es einer prophylaktischen "Dolchstosslegende", denn ein D. Trump als Verlierer wäre ein Widerspruch in sich.
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