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US-Wahlen Hoffnung auf Clinton-Sieg treibt weltweit Börsenkurse hoch

Steigende Aussichten auf einen Sieg von Hillary Clinton bei der US-Präsidentenwahl haben am Montag den Aktienmärkten Auftrieb gegeben. Auch in der Schweiz.

USD/CHF-Kurs
Legende: Frohes Morgenerwachen: Der US-Dollar im Vergleich zum Schweizer Franken heute Morgen. swissquote

Steigende Aussichten auf einen Sieg von Hillary Clinton bei der US-Präsidentenwahl haben am Montag an den Aktienmärkten für gute Stimmung gesorgt. Auch die Schweizer Börse ist mit kräftigen Kursgewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Die Hoffnung auf einen Wahlsieg der Demokratin lasse die Anleger nach Beteiligungspapieren greifen, sagten Händler. «Momentan zählen
nur die US-Wahlen. Und das wird sich wohl erst nach Mittwoch ändern», erklärte ein Marktteilnehmer.

Der SMI stieg um 1,8 Prozent auf 7729 Punkte. Dies ist der stärkste Anstieg an einem Tag seit mehr als zwei Monaten. Der Leitindex hatte nach einer wochenlangen Baisse am Freitag auf dem tiefsten Stand seit Ende Juni geschlossen, als das überraschende Votum der Briten für einen Austritt ihres Landes aus der EU für Turbulenzen gesorgt hatte.
Die Chancen für einen Wahlsieg Clintons würden nun deutlich besser eingeschätzt, nachdem am Wochenende die US-Bundespolizei FBI die kürzlich eingeleiteten Ermittlungen gegen Clinton im Zusammenhang mit der Affäre um die Benutzung eines privaten Servers für dienstliche E-Mails eingestellt hatte.

Clinton in einem Lift.
Legende: Auf dem Weg nach ganz oben: Clinton gilt kurz vor den Wahlen wieder als Favoritin. Reuters

Asien, Europa, USA: Überall blühten die Börsen auf. Die Terminkontrakte auf den Wall-Street-Index S&P-500 notierten zu Beginn der neuen Handelswoche 1,2 Prozent im Plus. Der S&P-500 hatte zuletzt so viele Tage hintereinander nachgegeben wie seit mehr als 35 Jahren nicht mehr.

Der mexikanische Peso als Gradmesser für Trumps Chancen

Der mexikanische Peso schoss zum Dollar um 1,7 Prozent in die Höhe. Die Währung hat sich zu einem Barometer dafür entwickelt, welche Siegchancen die Märkte Trump geben. Dessen Politikvorschläge gelten für Mexiko als sehr nachteilig.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Clinton versis Trump - Pest versus Cholera. Meine Güte, gibt es in den 50 Staaten von Amerika keine geeigneten Leute, welches eine einigermassen weisse Weste haben und würdig und fähig sind, diese Staaten zu präsidieren?
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  • Kommentar von Susanne Lüscher (Lol)
    Es gab in der Vergangenheit bereits mehrere "seltsame Todesfälle", die im Zusammenhang mit der Clinton-Familie stehen. Nun kamen zwei weitere solcher Toten hinzu. Der 45-jährige FBI-Agent Michael Brown und seine 33-jährige Ehefrau Susan wurden in der letzten Freitagnacht erschossen, danach wurde deren Haus angezündet. Da sieht man, was für Personen unsere MSM unterstützen.Es gäbe ganz viele Mails zu lesen.
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    1. Antwort von Peter Singer (P.S.)
      Das Problem am Internet ist, jeder kann einfach irgendwas behaupten und es finden sich Leute, die das glauben. Clinton soll ja nicht nur eine Mörderin sein, sondern auch eine lesbische Pädophile. Es gibt nichts, was man auf bestimmten Websites nicht findet. Schade, dass viele nicht in der Lage sind, zwischen guten und Schlechten Quellen zu unterscheiden.
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    2. Antwort von Peter Singer (P.S.)
      Durch eine schnelle Google-Suche lässt sich diese Geschichte als Fälschung enttarnen. Michael Brown und Susan Brown existieren nicht. Bitte Vorsicht mit Internetquellen, Lügen verbreiten sich leider sehr schnell.
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  • Kommentar von Susanne Lüscher (Lol)
    Die Überschrift zeigt schon was in den letzten Jahren alles falsch läuft. Es geht nur um das Wohl der Märkte und nicht um das Wohl des Volkes. In Deutschland ist z. B. mindestens jeder fünfte von Armut bedroht und in der CH sieht es nicht viel anders aus. Nur weil nicht darüber berichtet wird, ist es nicht weniger wahr.
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    1. Antwort von Peter Singer (P.S.)
      Wenn die Wirtschaft gut läuft, dann ist das Volk reich. Die Frage ist die der Ungleichheit. Clinton will den Sozialstaat ausbauen und die Steuern für Reiche anheben. Trump will Steuererleichterungen für Reiche, aber er zerstört die Wirtschaft durch seinen Protektionsimus. Clinton ist also nicht nur gut für die Wirtschaft, sondern wird auch die Ungleichheit reduzieren.
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    2. Antwort von Mike Brunner (Mike Brunner)
      Klar, nur würde ein Trump-Sieg den ärmeren Leuten in D oder CH kaum etwas helfen eher im Gegenteil... eine erneute Weltwirtschaftskrise kann jetzt wirklich niemand gebrauchen und die Ärmsten leiden darunter am Meisten.
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    3. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Hat Hillary Clinton darauf geschworen, P.Singer? Meines Wissens will sie sich nicht für eine Fortführung von "Obama-Care" einsetzen - ebensowenig wie für Kapitalgewinnsteuern o.ä. Sie wird am Gängelband ihrer Sponsoren von der Wall Street regieren MÜSSEN! - sollte sie denn gewählt werden. Die Wähler haben eine wirklich schwere Aufgabe zwischen Polizeistaat (Trump) und militärischer Aufrüstung und Krieg(Clinton). Aggressiv sind sie beide.
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