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US-Wahlen Russland räumt Kontakte zu Trumps Wahlkampfteam ein

Die russische Regierung ist nach eigenen Angaben während des US-Wahlkampfes mit dem Team des republikanischen Kandidaten Donald Trump in Verbindung gestanden.

Während des Wahlkampfs in den USA hat Russland nach eigenen Angaben Kontakte zum Team des Republikaners Donald Trump gehabt.

Dies sagte Vize-Aussenminister Sergej Rjabkow der Agentur Interfax in Moskau. «Wir werden diese Arbeit selbstverständlich auch nach den Wahlen fortsetzen.»

Legende: Video «Clinton wirft Trump Einmischung Russlands vor» abspielen. Laufzeit 2:30 Minuten.
Vom 10.10.2016.

Die unterlegene Kandidatin Hillary Clinton hatte Trump in der zweiten Fernsehdebatte (10. Oktober) beschuldigt, eine Marionette des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sein.

Zudem werfen die US-Geheimdienste der Regierung in Moskau vor, für einen Hackerangriff auf Clintons Demokratische Partei verantwortlich zu sein. Russland weist dies zurück.

Moskau ohne Erwartungen

Rjabkow dämpfte nun Hoffnungen in seinem Land, wonach es nach dem Amtsantritt Trumps zu einer Annäherung zwischen Russland und den USA kommen könnte. Einige Vertraute Trumps hätten sich im Wahlkampf über Russland sehr kritisch geäussert. «Wir erwarten von der neuen US-Regierung nichts Bestimmtes.»

Die Beziehungen zwischen den beiden UNO-Vetomächten sind wegen der russischen Annexion der Krim und der Unterstützung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad so schlecht wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Besonders Clinton galt als Vertreterin eines harten Kurses. Trump dagegen wurde von Putin im Wahlkampf als «talentiert» gelobt.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Dass russische Politiker Kontakt zu Leuten im Umfeld von Trump hatten, will noch gar nichts sagen. Der Tittel sugeriert, dass daran etwas unrechtmässiges oder arüchiges sei. Gute journalistische Arbeit wäre, dem nachzugenen und herauszufinden, worin diese Kontakte bestanden und worum es ging. Jedenfalls sind diese Kontakte weit weniger problematisch als die Clintons mit Saudis oder Katar (also mit radikalen Islamisten).
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Wie soll internationale Politik denn aussehen, wenn internationale Kontakte und Absprachen nicht zulässig sein sollen? Solche Kontakte sind normal, sie als Pro- oder Kontra-Argumente anzuführen müssig.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Putin steht wie Erdogan auf der Liste der 30 schlimmsten Feinde der Pressefreiheit, publiziert von "Reporter ohne Grenze". Kann mir da gut vorstellen, dass Trump sehr an einem diesbezüglichen Erfahrungsaustausch mit Putin interessiert ist.
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    1. Antwort von Stanic Drago (Putinversteher)
      M.C. Wann werden Sie verstehen, dass Reporterin ohne Grenze haben ihre Grenze betreffend Objektivität? Genau wie ähnliche solche Organisationen.
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