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International USA und Deutschland setzen auf Informationsaustausch

Auch die USA und Deutschland setzen auf ein Abkommen um Steuersünder rechtlich zu belangen. Darin werden die Banken beider Länder in die Pflicht genommen: steuerrelevante Daten müssen herausgegeben werden.

Unter Dach und Fach: In Berlin hat das deutsche Bundeskabinett die Unterzeichnung eines Abkommens mit den USA zur Förderung von Steuerehrlichkeit beschlossen.

Die Finanzhäuser beider Länder müssen die für die Besteuerung relevanten Daten von Finanzinstituten demnach künftig auszutauschen. Dadurch soll ausgeschlossen werden, dass durch die Einschaltung ausländischer Banken oder Finanzdienstleister Steuern hinterzogen werden können.

«Die Bundesregierung setzt damit ein weiteres deutliches Signal im Rahmen ihrer internationalen Initiativen hin zu mehr Transparenz und Steuerehrlichkeit», erklärte das Bundesfinanzministerium.

Der Vertrag hat seine Grundlage in einem Musterabkommen, das Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien und Spanien zusammen mit den USA erarbeitet und Mitte 2012 veröffentlicht hatten.

Das Abkommen fügt sich in die jüngste internationale Entwicklung ein. So haben sich die Finanzminister und Notenbankgouverneure der G20-Staaten im April in Washington für eine Weiterentwicklung des OECD-Steuer-Standards hin zu einem automatischen Informationsaustausch ausgesprochen.

Milliarden an die USA

Milliarden an die USA
Legende: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf reuters

Steuersünder sind auch ein Thema zwischen der Schweiz und den USA. Ein Abkommen soll bereits stehen – ein Vertrag, der die Schweiz mehrere Milliarden Franken kosten soll. Hier mehr.

2 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Deutschland muesste Ihr Bankgeheimnis aufgeben, wenn sie von nicht EU-Buerger Bankdaten herausgibt an die USA. Ich glaube nicht, dass es soweit kommen wird. Ebenfalls mit anderen Laendern, wird Deutschland nie Daten von nicht EU-Buerger herausgeben. Das ist so, und wird sich nicht aendern. Aber alle anderen sollen Brav das AIA einfuehren, und ein Kniefall bei der OECD machen.
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  • Kommentar von Marlies Artho, Schmerikon
    Die Finanhäuser hätten sich für "KUENFTIG" relevate Datenaustausch, geeinigt. Was ja auch richtig ist um Steuerhinterziehung in Zukunft zu verhindern. Die Frage ist nur, wie handelt jetzt E:W. Rückwirkend oder auch für Künftigen Datenaustausch? Den Rückwirkend galten bei uns andere Gesetze, da bin ich der Auffassung das diese auch seitens USA, D,F,G,I, und S respektiert werden sollte. Leider ist das ganze eine leidige Sache, nur sollte man sich nicht auf Druck ganz ausnehmen lassen.
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