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International USA wollen den Irak rasch mit Waffen beliefern

Der jüngste Vorstoss der Terrorgruppe IS in Ramadi beunruhigt auch die USA. Deren Vizepräsident Joe Biden hat dem irakischen Ministerpräsidenten zugesagt, das Land anhaltend und beschleunigt mit Waffen zu beliefern.

Joe Biden gestikuliert während einer Rede
Legende: Biden hat dem irakischen Ministerpräsidenten die andauernde Unterstützung der USA im Kampf gegen die IS versichert. Keystone

IS-Kämpfer versetzten der irakischen Armee in der Provinz Al-Anbar im Westen des Landes einen empfindlichen Schlag: Die sunnitischen Extremisten konnten die Provinzhauptstadt Ramadi fast vollständig unter ihre Kontrolle bringen. IS-Kämpfer hätten einen Regierungskomplex eingenommen und beherrschten rund 90 Prozent Ramadis, hiess es aus Sicherheitskreisen.

USA wollen sofort Waffen liefern

Die USA reagierten umgehend: Biden habe Iraks Ministerpräsident Haidar al-Abadi in einem Telefongespräch die andauernde Unterstützung der USA für die Bemühungen der irakischen Regierung im Kampf gegen die IS-Miliz versichert, erklärte das Weisse Haus. Er habe dem schiitischen Regierungschef zudem für seine «standhafte Führung» und für die «Förderung der nationalen Einheit» gedankt.

Rückzug statt Offensive der irakischen Armee

Ramadi, Hauptstadt der westlichen Provinz Anbar, ist seit langem eine Hochburg der sunnitischen Aufständischen. Nachdem diese zu Beginn des jüngsten Konflikts im Januar 2014 einen Teil der Stadt erobert hatten, droht diese nun vollständig in ihre Hände zu fallen.

Die Terrormiliz hat damit einen strategisch und symbolisch bedeutenden Erfolg erzielt. Die irakische Armee hatte erst kürzlich noch erklärt, nach der weiter nördlich gelegenen Stadt Tikrit als nächstes Ramadi zurückerobern zu wollen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Glauser , Herlisberg
    Die USA ist die einzige Grossmacht, die gegen den IS kämpft.
    1. Antwort von R. Haechler , AG
      H. Clinton sagt, dass die USA ISIS finanziert ;)
  • Kommentar von Marcel Chauvet , Neustadt
    ......zuerst unter vorsätzlicher Vorspiegelung falscher Tatsachen Krieg geführt, dann ein beispielloses Chaos hinterlassen und sich verantwortungslos vom Acker gemacht, was ein Vordringen des IS erst möglich gemacht hat. Und jetzt auch noch mit Waffengeschäften absahnen. Man könnte doch wirklich den ganzen Tag Sch.....e schreien. Andere schräge Banditen als Bush wären schon längst vor dem Kriegsverbrechertribunal und würden eingelocht.
  • Kommentar von m.mitulla , wil
    Die USA haben Kriegsschiffe ins südchinesische Meer entsendet, natürlich nicht zum Eigennutz - neeeeein. Sie wollen die Expansionspolitik Chinas verhindern.
    1. Antwort von m.mitulla , wil
      Die Flotte ist noch nicht unterwegs - vielleicht wird ja nochmals verhandelt.