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International Velo-Brücke in Rio stürzt ein – zwei Tote

Der Küstenradweg führt zum Olympia-Park in Rio de Janeiro und war als Touristen-Attraktion gedacht. Einer schweren Welle hielt das Bauwerk nicht stand. Ein 50 Meter langes Stück donnerte ins Meer und riss mehrere Personen mit.

Legende: Video «Tödlicher Einsturz einer Velo-Brücke in Rio» abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 22.04.2016.

Nicht einmal vier Monate nach der Eröffnung ist ein Küstenradweg in der Olympia-Metropole Rio de Janeiro eingestürzt, der als Attraktion für die Sommerspiele gebaut worden war. Offiziellen Angaben zufolge starben bei dem Unglück zwei Menschen, Taucher suchten nach einer dritten Person. Mehrere Überlebende wurden aus dem Meer gerettet.

«Was geschehen ist, kann nicht vergeben werden. Ich habe umgehend eine Untersuchung angeordnet», sagte Rios Bürgermeister Eduardo Paes, der bei der Entzündung des Olympischen Feuers in Griechenland weilte: «Ich werde sofort nach Brasilien zurückkehren und werde das genauestens verfolgen.»

Laut Zeugenaussagen habe eine Welle den auf Pfeilern errichteten Radweg getroffen, ein Stück von 50 Metern Länge rauschte in die Tiefe. Die 3,9 km lange Fahrradstrasse führt zum olympischen Park nach Barra und hatte mehr als zehn Millionen Euro gekostet.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Lucas Kunz (L'art pur l'art)
    An die Adresse jener, die hier hämische Kommentare vom Stapel lassen: Habt Ihr irgend eine Vorstellung, was für eine Welle mit diesen Wassermassen von unten kommend für eine Hubkraft auf das Bauwerk ausüben kann? OK, bezüglich der Statiker , die hätten solche Szenarien einplanen müssen
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Nachhaltig bauen/konstruieren geht anders. Hat natürlich auch mit der Mentalität zu tun. Für die einheimische Bevölkerung normal, für fremde Gäste kann das befremdlich sein. Bei einigen Projekten/Groß anlassen war mehr Schein als Sein dahinter. Ist vor allem für die engagierten Personen, die sich eingesetzt haben, tragisch. Für ein Land wie Brasilien ist das kein gutes Zeugnis. Passieren kann immer Etwas. Wie damit umgegangen wird, zeigt dann die Ernsthaftigkeit der Aufarbeitung.
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  • Kommentar von B Näf (uluru)
    500'000 euro für den radweg, den rest für die freunde. da bleibt nicht genug für eine stabile konstruktion, das müssen schwarzarbeiter im akkord machen. es wird wohl halten für die spiele.
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